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Junger Liberaler, junge Grüne : „Mit der FDP gibt es keinen Linksruck“ – „Das ist ein Ausdruck von Rechten“

Saskia Weishaupt (Grüne) und Jens Teutrine (FDP) Bild: Collage: Katharina Hofbauer

Saskia Weishaupt (Grüne) und Jens Teutrine (FDP) sind beide unter 30 und neu im Bundestag. Was trennt sie, was verbindet sie, was wollen sie? Ein Gespräch über Chancen einer Ampel-Koalition – und rote Linien.

          6 Min.

          Frau Weishaupt, Herr Teutrine, Sie sind beide neu in den Bundestag eingezogen. Wie war Ihr erster Eindruck?

          Tim Niendorf
          Politikredakteur.

          Weishaupt: Ich weiß nicht, wie es Dir ging, Jens, aber ich fand alles sehr unwirklich. Die ersten Tage waren wie eine Klassenfahrt. Man hat Leute getroffen, die man schon von Jugendorganisationen oder von Parteitagen kennt. Man ist sehr müde, aber das Adrenalin trägt einen durch die Tage. Und dann kommt die Bürokratie, dann heißt es: Formulare ausfüllen.

          Teutrine: Bei mir war es ähnlich. Am Anfang war vieles surreal. Als Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen hätte ich auch so an der Vorstandsitzung der FDP teilgenommen, ich hätte auch so etwas zu den Sondierungen sagen müssen. Aber dann gab es eine Hausführung durch den Deutschen Bundestag, wir gingen vorbei am Plenarsaal. Und wenn man dann eine Minute stehenbleibt, realisiert man schon mal ein Stück weit, was da auf einen zukommt.

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