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Pro & Contra : Steinbrücks Mittelfinger – darf der das?

Stinkefinger: Peer Steinbrück Bild: dpa/SZ-Magazin/Alfred Steffen

Fußballer tun es, Musiker auch. Und Jugendliche ohnehin. Nun hat auch der SPD-Kanzlerkandidat sich mit gestrecktem Mittelfinger porträtieren lassen. Ist das erlaubt? Zwei Redakteure, zwei Meinungen.

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          SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück liebt das klare Wort: Zu Beginn des Wahlkampfs schreckte er die Öffentlichkeit mit dem Satz auf, einen Wein für unter 5 Euro trinke er nicht, später forderte er ein höheres Gehalt für den Bundeskanzler und entfachte eine hitzige Kontroverse.

          Oliver Georgi
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Lorenz Hemicker
          Redakteur in der Politik

          Jetzt hat Steinbrück eine weitere Debatte ausgelöst: Im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ ließ er sich für die Reihe „Sagen Sie jetzt nichts...“, in der Prominente nur mit Gesten auf Fragen reagieren dürfen, mit einem hochgereckten Mittelfinger ablichten. Damit reagierte Steinbrück auf die Frage: „Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi - um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?“

          FAZ.NET fragt seine Leser - und uns selbst: Ist das einem Kanzlerkandidaten erlaubt? Zwei Redakteure, zwei Meinungen.

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