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Kundgebung in Dresden : „Pegida“ feiert AfD-Wahlerfolg

  • Aktualisiert am

Pegida-Anhänger drücken auf der Kundgebung am Montag in Dresden mit Plakaten und Schildern ihre Unterstützung für die AfD aus. Bild: dpa

Auch für Pegida-Anhänger ist der Wahlerfolg der AfD ein Grund zum Feiern. Gründer Lutz Bachmann nannte das Wahlergebnis „erst den Anfang“.

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          Am Tag nach der Bundestagswahl haben sich in Dresden etwa 1.500 Menschen zu einer der regelmäßigen „Pegida“-Kundgebungen versammelt. Redner der islamfeindlichen „Pegida“-Bewegung und der AfD drückten vor den Teilnehmern auf dem Dresdner Neumarkt ihre Freude über das starke Abschneiden der Rechtspopulisten bei der Wahl vom Vortag aus. „Pegida“-Gründer Lutz Bachmann nannte das Wahlergebnis erst den Anfang und gab das Ziel aus, dass die AfD nach der nächsten Landtagswahl 2019 den Ministerpräsidenten im Freistaat Sachsen stellen wolle.

          Die AfD war nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis bei der Bundestagswahl vom Sonntag in Ostdeutschland mit über 20 Prozent zweitstärkste Kraft hinter der CDU geworden. In Sachsen erzielte die Partei sogar den höchsten Zweistimmenanteil. Dort holte sie mit den Erststimmen auch drei Direktmandate. Auch von ostdeutschen Männern insgesamt wurde die Partei laut Analysen am häufigsten angekreuzt.

          Auf Plakaten war bei der Kundgebung am Montagabend etwa zu lesen „Wahlsieg!“, „Lügenpresse“ und „Politikerpack in den Gulag. Ausmisten.“ „Pegida“ und AfD-Vertreter hatten in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder den Schulterschluss gesucht. Die sächsische AfD-Vorsitzende Frauke Petry hatte sich indes gegen gemeinsame Veranstaltungen ausgesprochen.

          Petry hat bei der Bundestagswahl vom Sonntag ein Direktmandat errungen, jedoch am Montag vor der Bundespressekonferenz in Berlin angekündigt, der künftigen AfD-Fraktion nicht angehören zu wollen.

          In Hör- und Sichtweite zu der „Pegida“-Kundgebung auf dem Dresdner Neumarkt fanden auch am Montagabend Gegenproteste mit Pfeifkonzerten statt, allerdings mit geringeren Teilnehmerzahlen.

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