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Nach Parteitag und Triell : Jeder fühlt sich als Sieger

Im Kampfmodus: Armin Laschet am Montag im Konrad-Adenauer-Haus Bild: dpa

Nach einem Wochenende voller Streit lecken die Parteien ihre Wunden. Armin Laschet plant die ersten hundert Tage als Kanzler, die Grünen loben Annalena Baerbocks Stil, und Saskia Esken lässt Ambitionen auf ein Ministeramt erkennen.

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          Vor gut einem Jahr wies das Institut Allensbach für die Union einen Umfragevorsprung von 24 Prozentpunkten vor der SPD aus: 40 zu 16. Selbst Ende Juli dieses Jahres waren es noch 30 zu 16 Prozent. Und nun liegt die SPD vorne. Die Geschwindigkeit des Wechsels ist es wohl, die die Unionsleute darauf hinweisen lässt, dass noch zwei Wochen Zeit bis zur Bundestagswahl sind. Als Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet am Montag nach der Präsidiumssitzung der CDU gefragt wurde, wie nervös ihn die Umfragen machten, winkte er ab und sagte, der Wähler entscheide am 26.September. Dass schon viele Briefwahlstimmen abgegeben sind, ließ er unerwähnt.

          Helene Bubrowski
          Politische Korrespondentin in Berlin.
          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.
          Markus Wehner
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          In der CDU sammeln sie jeden Mutmacher, den sie finden können. Zufrieden teilte Laschet mit, Bundeskanzlerin Angela Merkel werde sich noch mehr als bislang in den CDU-Wahlkampf einschalten. Es werde sowohl in Merkels Wahlkreis in Stralsund als auch in seinem Wahlkreis in Aachen einen gemeinsamen Auftritt geben. „Die Bundeskanzlerin greift in den Wahlkampf ein, das ist ein gutes Signal“, äußerte Laschet. Zudem kündigte er an, er werde in Bayern auftreten, die Abschlusskundgebung des Wahlkampfes ist ohnehin dort geplant.

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