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Unterwegs mit Friedrich Merz : „Jeder soll gendern, wie er will. Aber ich möchte nicht belehrt werden“

Der CDU-Politiker Friedrich Merz am Dienstag bei Kaffee und Kuchen in der Arnsberger Bäckerei Jürgens Bild: Frank Röth

Friedrich Merz will in den Bundestag und ärgert seine Gegner mit Bemerkungen über Frauen, Schwule oder Gendersternchen. Daheim im Hochsauerland stört das keinen.

  • -Aktualisiert am
          7 Min.

          Friedrich Merz sitzt, Jackett überm Stuhl, beim Bäcker und isst Obstkuchen. Die Bäckersfrau schüttet ihm ihr Herz aus. Und sie ist nicht die Erste heute. Merz war schon in drei anderen Betrieben, alle von Familien geführt. Immer gab es Kaffee und Süßkram, und Merz hörte sich an, was die Leute für Sorgen haben. Nun also die Bäckersleute.

          Konrad Schuller
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Auf den ersten Blick passt Merz da nicht rein. Er gilt als jemand, der ganz oben mitspielen will: in Aufsichtsräten, an der Spitze der CDU, in der Bundesregierung. Bei den Mächtigen, nicht bei den Kleinen. Aber er braucht die Kleinen. Sie sollen ihn in den Bundestag wählen, in seiner Heimat, im Hochsauerlandkreis.

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