https://www.faz.net/-gpf-928x5

AfD-Abtrünnige Politiker : Petry und Pretzell nennen Vorbilder für neue Partei

  • Aktualisiert am

Politikerduo: Die AfD-Parteivorsitzende und ihr Mann Marcus Pretzell planen eine eigene Partei zu gründen. Bild: dpa

Frauke Petry und Marcus Pretzell plaudern in einem Interview über die Gründung einer eigenen Partei. Und bringen dafür gleich zwei Vorbilder ins Spiel.

          1 Min.

          Der bisherige AfD-Politiker Marcus Pretzell hat eine bundesweite Partei nach CSU-Modell als ansprechend bezeichnet. „Man braucht die CSU bundesweit. Ein Modell auf Bundesebene erscheint mir sehr interessant“, sagte Pretzell dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

          Bei einer möglichen Neugründung einer Partei wolle er sich an der Bewegung „En Marche“ von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron orientieren. Dieser habe gezeigt, wie man „nicht politisch-inhaltlich, aber strukturell innerhalb kurzer Zeit etwas Neues und Frisches in die Politik“ bringe, sagte Pretzell.

          Pretzell, bisher Fraktionschef der AfD im nordrhein-westfälischen Landtag, hatte ebenso wie seine Ehefrau Frauke Petry seinen Abschied aus der Partei angekündigt. Ihre Parlamentsmandate wollen beide aber behalten.

          Die AfD-Vorsitzende Petry hatte in diesem Zusammenhang bestätigt, die Internetadresse „dieblauen.de“ angemeldet zu haben. Eine Partei stecke aber nicht dahinter, sagte sie am Rande einer Sitzung des sächsischen Landtages in Dresden. Pretzell sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Blau ist eine schöne Farbe, aber kein Parteiname.“

          Rücktritt : September 2017: Petry kehrt AfD den Rücken

          Weitere Themen

          Frauke Petry rechnet mit der AfD ab

          Neues Buch : Frauke Petry rechnet mit der AfD ab

          Die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry meint, dass ihre frühere Partei einen langsamen Tod sterben werde. Gegen Jörg Meuthen und Alice Weidel erhebt sie in ihrem Buch „Requiem für die AfD“ schwere Vorwürfe.

          Angela Merkels letzte Befragung Video-Seite öffnen

          Im Bundestag : Angela Merkels letzte Befragung

          Bei ihrer Befragung im Bundestag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel unter anderem das ungarische Gesetz deutlich kritisiert, das Materialien über Homosexualität und Geschlechtsumwandlungen an Schulen zensiert.

          Topmeldungen

          Leon Goretzka (links) erzielte kurz vor dem Ende den Ausgleich.

          2:2 gegen Ungarn : Deutschland mit Drama ins Achtelfinale

          Was für ein dramatisches Spiel! Lange droht dem DFB-Team ein Debakel wie bei der WM 2018. Doch der eingewechselte Leon Goretzka verhindert das Vorrundenaus mit seinem späten Ausgleich gegen Ungarn.
          Hoffnung auf Herdenimmunität: Menschen in der Fußgängerzone der Münchener Innenstadt

          Neue RKI-Zahlen : Immer mehr Delta-Infektionen

          Die Inzidenzen sinken weiter. Doch laut RKI hat sich der Anteil der Delta-Variante bei den Neuinfektionen seit vergangener Woche fast verdoppelt. Dennoch: Die Bundesländer bleiben gelassen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.