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FDP-Spitzenkandidat : Brüderle bricht sich bei Sturz Arm und Bein

  • Aktualisiert am

Rainer Brüderle, Bild vom 27. Mai Bild: dpa

Rainer Brüderle hat sich bei einem Sturz mehrere Brüche zugezogen. Der FDP-Spitzenkandidat sei bereits operiert worden, sagte eine Parteisprecherin. Wie lange er im Wahlkampf ausfällt, ist noch offen.

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          Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle hat sich bei einem Sturz in seiner rheinland-pfälzischen Heimat mehrere Brüche zugezogen. Der Spitzenkandidat für die Bundestagswahl sei operiert worden und müsse für einige Tage im Krankenhaus bleiben, sagte Parteisprecher Peter Blechschmidt am Samstag.

          „Rainer Brüderle ist gestern Abend am Rande eines Abendessens mit Freunden nach einer Theateraufführung gestürzt und hat sich dabei Frakturen an Arm und Bein zugezogen“, so der Sprecher. Die Berliner „B.Z. am Sonntag“ hatte zunächst berichtet, Brüderle sei bei einer Wahlkampf-Veranstaltung beim Verlassen des Podiums gestürzt. Der Generalsekretär der FDP in Nordrhein-Westfalen, Marco Buschmann schrieb daraufhin über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Rainer Brüderle hat sich bei einem Wahlkampfeinsatz verletzt. Gute Besserung für unseren Spitzenkandidaten!“

          Der Sender SWR berichtete, Brüderle sei in der Universitätsklinik seiner Heimatstadt Mainz operiert worden. Eine Parteisprecherin betonte, der FDP-Spitzenmann falle nicht für den Bundestagswahlkampf aus. Die Partei machte keine Angaben dazu, in welchem Ort sich Brüderle verletzte. Offen ist auch, wie stark Brüderle im Wahlkampf durch seine Verletzung beeinträchtigt sein wird.

          Die FDP liegt bundesweit in Umfragen aktuell bei vier Prozent und würde damit den Einzug in den Bundestag verpassen. Brüderle war bereits zu Jahresbeginn unter Druck geraten. Eine Reporterin des Magazins „Stern“ hatte ihm vorgeworfen, ihr gegenüber anzügliche Bemerkungen gemacht zu haben. Brüderle wies die Anschuldigungen zurück.

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