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Deutschland vor der Wahl : In der Plattenbausiedlung

  • -Aktualisiert am

„Wenn die Sonne scheint, dann ist es hier eigentlich ganz schön“: Ostdeutsches Fly-over-Land in Erfurt Bild: Roger Hagmann

Im Osten Deutschlands fühlen sich die Menschen im Stich gelassen. Die Plattenbauten zeugen von geplatzten Träumen und tiefer Enttäuschung. Wird hier die AfD das Sprachrohr der Leute? Start der neuen FAZ.NET-Serie „Aufs Maul geschaut - Deutschland vor der Wahl“.

          3 Min.

          Zwei Zimmer, Küche, Bad, Zugdackel im Flur, 64 Quadratmeter für 339 Euro und 78 Pfennige, wie Frau Schieber sagt – da bleibt kein Platz für Angela Merkel. Der war aber mal da, der Platz für Angela Merkel, sogar in Frau Schiebers Herzen. Was schon bemerkenswert ist. Hier, am Moskauer Platz, Erfurt, Plattenbau. „Ich fand die super.“ Und dann? Flüchtlinge? Grenzöffnung? Wir schaffen das? „Nee“, sagt Frau Schieber, „Rente.“

          Mona Jaeger
          Stellvertretende verantwortliche Redakteurin für Nachrichten.

          Sie könne es einer Ostdeutschen – Frau Schieber hebt den rechten Zeigefinger – nicht verzeihen, dass sie bis heute nicht durchgesetzt habe, dass Rentner in Ost- und Westdeutschland denselben Betrag bekommen. Frau Schieber will nicht jammern. Sie habe sich über den Mauerfall gefreut. Sie hätte danach in den Westen gehen können wie ihre Kinder, aber sie hat sich entschieden zu bleiben. Nur habe sie gehofft, dass man ihr im wiedervereinigten Deutschland eine neue Chance gebe.

          Ein gutes Gespür für Chancen

          Dafür haben sie hier am Moskauer Platz ein gutes Gespür: für Chancen. Denn es gibt nicht so viele davon. Das glauben zumindest viele. Früher war der Plattenbau die Zukunft, sehr schnell gab er sehr vielen Menschen einen Ort zum Leben und war modern. Heute ist er Vergangenheit, sozialismusgrau. Auch die Siedlung am Moskauer Platz im Norden von Erfurt, obwohl sie erst in den achtziger Jahren gebaut worden war. Die Straßen, die durch die Siedlung hindurchführen oder sie begrenzen, sind nach Träumen in Ost und West benannt: Lissabon und Havanna.

          Für unsere FAZ.NET-Serie haben wir uns in der Republik umgehört – wie geht es den Menschen in der Uckermark, in Oberbayern oder in Düren? Klicken Sie auf die Karte, um zu erfahren, was die Deutschen vor der Bundestagswahl bewegt.

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          In der Frankfurter Nuur-Moschee treffen sich jeden Montag junge Muslime zu einem Gesprächskreis. Sie diskutieren über Terror, Flüchtlinge und die AfD.

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          Einst kamen sie aus Rumänien, Jemen oder Libyen – nun sind sie Deutsche. Im Rathaus von Saarbrücken feiern etwa 50 Personen ihre neue Staatsbürgerschaft. Aus der FAZ.NET-Serie „Aufs Maul geschaut – Deutschland vor der Wahl“.

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          Hier geht es um die kleinen und großen Themen des Lebens. Wir haben, stellvertretend für alle Büdchen und Trinkhallen der Republik, einen Kiosk in Ludwigshafen besucht.

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          Foto: dpaDer Gottesdienst

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          Foto: Daniel PilarAm See

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          Grafik: F.A.Z. Multimedia




          Dazwischen klemmt Thomas Kraus, Anfang dreißig, baut Garagentore. Er ist nie vom Moskauer Platz losgekommen, wurde hier geboren, jetzt lebt seine eigene kleine Tochter hier. Wenn man ihn fragt, was in Deutschland schiefläuft, weiß er es gleich: „Die Kindergärten.“ Er findet, in Deutschland werde zu wenig für Familien getan. Wenn die Politiker ein paar Cent mehr Kindergeld versprächen, fühle sich Kraus verschaukelt. „Wie soll da mein Leben besser werden, wenn am selben Tag außer dem Kindergeld auch der Spritpreis steigt?“ Eine Chance weniger am Moskauer Platz. Man hört hier viele Geschichten über Enttäuschung. Es ist nicht so, dass die Bürger sich hier ungehört fühlten. Die Politiker kommen vorbei, sie hören sich die Probleme an. Es gibt sogar einen Ortsteilbürgermeister. „Die Politiker wissen schon, wie es am Moskauer Platz zugeht. Vielleicht finden sie das auch scheiße. Aber sie ändern nichts“, sagt Kraus. Seine Stimme wird immer schriller. Dann atmet er einmal tief aus. Es ist windig, der Himmel voller Wolken. „Wenn die Sonne scheint, dann ist es hier eigentlich ganz schön.“

          Dann füllt warmes Licht die sehr langen, sehr einförmigen und sehr sauberen Flure im Plattenbau. Jedes Stockwerk eine andere Farbe: gelb, blau. Die Türen braun. An den meisten Klingeln steht kein Name, man würde gar nicht wissen, dass hinter der Tür jemand wohnt, wenn nicht auf der Fußmatte „Willkommen“ stünde. Zur Mittagszeit sind die meisten Bewohner unterwegs. Die Arbeitslosigkeit liegt in Erfurt derzeit bei 7,1 Prozent, das ist nicht wirklich viel, aber auch nicht besonders wenig. Durchschnittlich. Die meisten hier haben sich mehr vom Leben als Durchschnitt erhofft.

          Das war lange Zeit das Glück der Partei der Träume und des Protests, der Linkspartei. Die Politik müsse sich endlich ändern, das sagte die Linkspartei und das fanden auch viele am Moskauer Platz. Bei den letzten Wahlen schnitt die Linkspartei immer gut ab. Wenn man sich jetzt am Moskauer Platz umhört, hält man es für möglich, dass sich das bei der Bundestagswahl ändert – und man versteht, warum viele sich nicht schwertun, jahrelang die Linkspartei zu wählen und dann die rechtspopulistische AfD. Auch sie will auf die kleinen Leute schauen, auf die, die sich abgehängt fühlen oder es auch sind.

          Bild: Greser & Lenz

          Manche Bewohner verweisen dann auf die Flüchtlingsunterkunft in der Nähe. Einige machen einen großen Bogen um die fremden Menschen, andere sagen, die lebten ruhig vor sich hin. Gesprochen hat keiner von ihnen mit den Flüchtlingen. Eine Bewohnerin erzählt, dass vor kurzem eine Bande bei ihr an der Tür geklingelt und ihr eins übergezogen habe. „Das waren Deutsche, keine Flüchtlinge“, sagt die Dame wie im Reflex. „Man muss ja heute so vorsichtig sein, was man sagt.“

          Viele hier wissen, dass die AfD keine Antworten hat, nicht für die Flüchtlingsunterkunft, nicht für die hohen Spritpreise und nicht auf die Arbeitslosigkeit. Aber ein Grollen liegt über der Siedlung am Moskauer Platz. Irgendwas soll sich ändern, aber das Land doch so bleiben, wie es ist. Kraus, der Garagentorbauer, spürt dieses Gefühl auch in sich und ist ziemlich ratlos. Da müsse mal jemand durchgreifen in der Politik, sagt er. „Ok, Diktatur ist auch ziemlich blöd.“

          Stille und Leere: Im Innern der Plattenbausiedlung am Moskauer Platz in Erfurt
          Stille und Leere: Im Innern der Plattenbausiedlung am Moskauer Platz in Erfurt : Bild: Roger Hagmann

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