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Koalitionsaussage : Lindner: FDP wird sich der Union nicht „unterwerfen“

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Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, bei einer Wahlkampfveranstaltung am 4. September 2017 in Abensberg (Bayern) Bild: dpa

Selbst eine schwarz-gelbe Mehrheit nach der Bundestagswahl sei keine Garantie für eine Regierung aus Union und Freien Demokraten, sagt der FDP-Parteichef: Und nennt eine Bedingung.

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          Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner ist gegen eine feste Koalitionsaussage seiner Partei zugunsten der Union. „Ich möchte, dass wir uns niemals wieder unsere Selbstachtung nehmen lassen, indem wir uns exklusiv der CDU unterwerfen“, sagte Lindner im Wahlchat der „Welt“.

          Selbst eine schwarz-gelbe Mehrheit nach der Bundestagswahl sei keine Garantie für eine Regierung aus Union und seinen Freien Demokraten. „Nur wenn wir etwas durchsetzen können, gehen wir in eine Regierung, sonst nicht.“ Als Beispiele für inhaltliche Forderungen der FDP nannte Lindner „Trendwenden“ bei den Themen Einwanderung, Bildung oder Digitalisierung.

          Eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen in einer Ampelkoalition hält Lindner für „völlig unwahrscheinlich“. Dagegen sprächen Mehrheitsverhältnisse und Programme.

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