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F.A.Z. exklusiv : Allensbach-Umfrage sieht SPD knapp vor der Union

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Ein Radfahrer fährt am Dienstag an großen Wahlplakaten mit den Spitzenkandidaten Olaf Scholz (SPD, l) und Armin Laschet (CDU) in Frankfurt vorbei. Bild: dpa

Die Sozialdemokraten legen in der jüngsten Umfrage zur Bundestagswahl weiter in der Wählergunst zu. Union und Grüne müssen Verluste hinnehmen.

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          Die Sozialdemokraten haben in der Wählergunst weiter zugelegt. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, käme die SPD laut der jüngsten Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der F.A.Z. auf 27 Prozent. Das ist im Vergleich zur vorigen Umfrage ein Zuwachs um drei Punkte. CDU und CSU erreichen 25 Prozent, einen Punkt weniger als zuletzt.

          Die Grünen gehen von 17 auf nun 15,5 Prozent zurück. Zum ersten Mal seit Langem wieder unter zehn Prozent steht die FDP. Für die Liberalen ermittelte Allensbach 9,5 Prozent. Die AfD kommt auf elf Prozent, die Linkspartei auf sechs.

          Für die repräsentative Umfrage wurden in der Zeit zwischen dem 1. und 7. September insgesamt 1258 Personen befragt. Umfrageergebnisse in ähnlicher Höhe hatte Allensbach für die SPD zuletzt 2017 ermittelt. Im Jahresdurchschnitt lag die SPD damals bei 25 Prozent. Die Unionsparteien hatten zu Beginn des Jahres 2021 noch bei 37 Prozent gelegen. Danach gingen die Werte zunächst zurück, erholten sich im Juni und Juli allerdings wieder. Seit Ende Juli gehen sie nun wieder zurück. Die Grünen hatten ihren bisher höchsten Wert im April mit 26 Prozent. Die FDP war von April bis Ende August stabil zweistellig gewesen.

          Die Ergebnisse bestätigen den Trend vorangegangener Umfragen zur Bundestagswahl, in denen die SPD ebenfalls gegenüber Union sowie den Grünen Gewinne verzeichnen konnte. Die Forschungsgruppe Wahlen hatte vergangene Woche die SPD bei 25 Prozent (plus drei) gesehen, die Union bei 22 (unverändert) und die Grünen bei 17 (minus drei). Der ARD-Deutschlandtrend führte die SPD zuletzt mit 25 Prozent (plus sieben), die Union mit 20 (minus sieben) und die Grünen mit 16 (minus drei).

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