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Umfrage zur Bundestagswahl : AfD darf auf den dritten Platz hoffen

  • Aktualisiert am

Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg: Alexander Gauland (r.) und Alice Weidel (l.), die Spitzenkandidaten der AfD für die Bundestagswahl, mit Helena Winkler vom AfD Kreisverband Karlsruhe Stadt Bild: dpa

In der neuen Umfrage büßen Union und SPD Prozentpunkte ein, AfD und FDP legen zu. Was die wichtigsten Themen der nächsten Regierung sind, sehen die Wähler offenbar sehr unterschiedlich.

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          Vier Wochen vor der Bundestagswahl haben Union und SPD nach dem neuen ARD-„Deutschlandtrend“ an Zustimmung verloren. Die Union büßte demnach im Vergleich zu der Umfrage vom 9. August einen Prozentpunkt auf 38 Prozent ein, die SPD zwei Prozentpunkte auf 22 Prozent. Die AfD legte dagegen auf 10 Prozent zu (plus zwei Punkte). Die FDP gewann einen Punkt auf 9 Prozent. Die Linke und die Grünen verharrten bei 9 beziehungsweise 8 Prozent.

          Die dringendsten politischen Aufgaben der nächsten Bundesregierung bewerteten die Befragten des am Freitag veröffentlichten „Deutschlandtrends“ sehr unterschiedlich. Zwölf Prozent waren der Meinung, die neue Regierung solle sich primär um die Klärung der Einwanderungsfragen, die Neudefinition des Asylrechtes und die Schaffung eines Einwanderungsgesetzes kümmern. Neun Prozent hielten es für wichtig, dass sich die Kluft zwischen Arm und Reich verringert, eine Reichensteuer eingeführt wird und soziale Ungerechtigkeiten und Armut bekämpft werden. Für sieben Prozent stand demnach die innere Sicherheit mit Terror- und Kriminalitätsbekämpfung im Vordergrund.

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