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Heutige Wahl : Bundespräsident Steinmeier ruft Bürgerinnen und Bürger zum Wählen auf

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„Lassen Sie uns gemeinsam abstimmen - für eine starke Demokratie und eine gute Zukunft“, schrieb Bundespräsident Steinmeier in einem Gastbeitrag. Bild: dpa

„Wer mitmacht, wird gehört. Wer nicht wählt, lässt andere für sich entscheiden“, appellierte Steinmeier. Der Wahltag sei ein Fest für alle. Etwa 60,4 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen.

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          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, bei der Bundestagswahl ihre Stimme abzugeben. In einem Gastbeitrag für die Zeitung Bild am Sonntag schrieb das Staatsoberhaupt: „Lassen Sie uns gemeinsam abstimmen – für eine starke Demokratie und eine gute Zukunft. Jede Stimme zählt – Ihre Stimme zählt. Daher bitte ich Sie: Gehen Sie heute zur Wahl!“ Demokratie lebe vom Einmischen und Mitmachen. „Wer mitmacht, wird gehört. Wer nicht wählt, lässt andere für sich entscheiden“, erklärte Steinmeier.

          Der Wahltag sei „ein wichtiger Tag für Deutschland und ein Fest für alle seine Bürgerinnen und Bürger“, fügte der Bundespräsident hinzu. Die Wähler hätten nun das Wort. „Sie entscheiden, welche Richtung unser Land in den nächsten vier Jahren nehmen soll, welche Parteien uns mit welcher Stärke im Bundestag vertreten, welche Regierung unser Land führen wird. Sie können mitbestimmen, wie es weitergeht bei den kleinen und großen Fragen unserer Zeit“, schrieb Steinmeier.

          Deutschland stehe vor einem politischen Übergang, aber die Herausforderungen blieben. „Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und ihren Folgen, bei der Bekämpfung des Klimawandels, bei Digitalisierung, Bildung und Pflege, bei innerer, äußerer Sicherheit und europäischer Zusammenarbeit“, schrieb Steinmeier.

          Völlig offenes Rennen

          In Deutschland wird heute ein neuer Bundestag gewählt. Rund 60,4 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, bis 18.00 Uhr ihre Stimme abzugeben. Das Rennen ist völlig offen. Jüngsten Umfragen zufolge behauptete die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz ihre knappe Führung vor der Union mit CDU-Chef Armin Laschet. Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt nach 16 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl an. Aufgrund der Corona-Pandemie wird mit einer sehr hohen Briefwahlbeteiligung gerechnet.

          Daneben sind die Bürgerinnen und Bürger in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen, ein neues Abgeordnetenhaus beziehungsweise einen neuen Landtag zu wählen. In Berlin findet zudem eine Volksabstimmung über die Enteignung von Wohnungsbeständen großer Immobilienkonzerne statt. Das Ergebnis ist für den Senat allerdings rechtlich nicht bindend.

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