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Kandidat in der Kritik : Laschet sieht keinen Anlass für Verzicht auf Kanzlerkandidatur

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Gibt sich kämpferisch: Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet, hier am Dienstag auf einer Wahlkampfveranstaltung in St. Peter-Ording Bild: dpa

CDU und CSU hätten in der Kandidatenfrage klar entschieden, antwortete Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf die Frage, ob er erwäge, angesichts schlechter Umfragewerte auf seine Kandidatur zu verzichten.

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          Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet sieht trotz aktuell schlechter Umfragewerte keinen Anlass für einen Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur. „CDU und CSU haben klar entschieden“, sagte Laschet am Mittwoch bei einem Wahlkampftermin in Oldenburg auf die Frage, ob er erwäge, zugunsten des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chefs Markus Söder zurückzuziehen.

          „Ich kommentiere keine guten Umfragen und keine schlechten Umfragen, ich bin im Wahlkampf“, sagte Laschet. „Ich habe Respekt vor den Wählern, die am 26. September eine Richtungsentscheidung für Deutschland fällen.“ Laschet hatte sich in einem kurzen, aber harten Kampf um die Kanzlerkandidatur der Union gegen Söder durchgesetzt.

          In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sagte ein Viertel der Befragten, die derzeit nicht CDU oder CSU wählen wollen, sie würden bei einem Kandidaten Söder doch für die Union stimmen. Wenn nur die Hälfte dieser Wähler ihre Ankündigung wahr mache, käme die Union auf 33 Prozent, rechnete das Institut vor.

          Insgesamt zog auch bei Forsa die SPD an den Grünen vorbei und rückte dicht an die Union heran. Die Sozialdemokraten um Kanzlerkandidat Olaf Scholz gewinnen im RTL/ntv-Trendbarometer gegenüber der Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu und liegen mit 21 Prozent nur noch zwei Punkte hinter der Union, die bei 23 Prozent verharrt. Die Grünen verlieren einen Punkt und rangieren nun bei 19 Prozent.

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