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Ampel-Koalition : So wollen SPD, Grüne und FDP verhandeln

In wenigen Wochen Kanzler? Kurz nach Nikolaus will sich Olaf Scholz vom Bundestag wählen lassen. Bild: dpa

300 Unterhändler machen für SPD, Grüne und FDP die Einzelheiten des Koalitionsvertrags aus. In 22 Arbeitsgruppen ringen sie um Kompromisse. Doch die harten Nüsse müssen die Parteichefs selbst knacken.

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          Der Beginn der Koalitionsverhandlungen ist eine windige Angelegenheit. Die Orkanböen sind am Donnerstagnachmittag in Berlin so stark, dass die Klimaaktivisten, die vor dem Hub 27 am Messegelände auf die Politiker warten, ihre in Holzrahmen gespannten Transparente festhalten, damit sie nicht weggeweht werden. Nach und nach treffen die Delegationen ein, die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck sind früh dran, die SPD lässt sich Zeit. Acht Minuten vor 15 Uhr treffen schwarze Karossen mit Blaulicht ein, es ist Außenminister Heiko Maas. Ganz zuletzt, so gehört es sich, kommt der Chef. Punkt 15 Uhr weht der Wind Olaf Scholz in das nüchterne Messegebäude, der Kanzler in spe schwebt die Rolltreppe hoch.

          Helene Bubrowski
          Politische Korrespondentin in Berlin.
          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin
          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.
          Markus Wehner
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Nicht windig, sondern fest und bestimmt klingt dann das, was Lars Klingbeil für die SPD, Michael Kellner für die Grünen und Volker Wissing für die FDP als Fahrplan für die Verhandlungen vortragen. Nach der Auftakt-Runde am Donnerstag, zu der nur die Leiter der 22 Arbeitsgruppen eingeladen sind, sollen sich die Gruppen vom kommenden Mittwoch an treffen, dem Tag nach der Konstituierung des Bundestags.

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