https://www.faz.net/-gpf-8yzus

SPD verliert weiter : Allensbach-Umfrage ergibt schwarz-gelbe Mehrheit

  • Aktualisiert am

FDP-Chef Lindner formt beim politischen Aschermittwoch 2017 in Dingolfing die „Merkel-Raute“ Bild: dpa

Die FDP legt kräftig zu, Schwarz-Gelb wird wahrscheinlicher. Für die SPD ist das nicht die einzige schlechte Nachricht der aktuellen Allensbach-Umfrage.

          1 Min.

          Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten Union und FDP eine Regierungskoalition bilden. Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommen CDU/CSU derzeit auf 40 Prozent und die FDP auf 10,5 Prozent. Beide Parteien konnten gegenüber der Umfrage im Mai hinzugewinnen – die Union um drei Punkte, die Liberalen um 1,5 Punkte. Die SPD verlor zwei Punkte und liegt nun nur noch bei 24 Prozent; damit wäre ihr Ergebnis schlechter als bei der Bundestagswahl vor vier Jahren, als sie 25,7 Prozent erhielt.

          Bild: F.A.Z.

          45 Prozent der Befragten wünschen laut der Umfrage eine weitere Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel, während nur 20 Prozent es vorziehen würden, wenn Martin Schulz Kanzler würde. Im Februar war die Antwort auf diese Frage noch deutlich zugunsten von Schulz ausgefallen, den damals 39 Prozent als Kanzler sehen wollten, während Angela Merkel nur auf 26 Prozent gekommen war.

          Schlechte Werte für die SPD

          Nicht nur Schulz, auch seine Partei verliert an Zustimmung. Nur 23 Prozent der Befragten gaben an, dass die SPD ihnen aktuell gefalle. Nur acht Prozent glauben, dass die Sozialdemokraten im Moment den meisten Wählern gefällt. Beide Werte sind im Vergleich zum April deutlich gefallen.

          Nur eine Minderheit (23 Prozent) glaubt, dass sich die Politik unter einer SPD-geführten Regierung nach der Wahl im September wesentlich ändern würde. 60 Prozent sind hingegen der Ansicht, dass sich wenig ändern würde, 17 Prozent sind in dieser Hinsicht unentschieden.

          Die Grünen sind laut der in den ersten beiden Juniwochen vorgenommenen Umfrage weiter entfernt von ihrem Ziel, drittstärkste Kraft zu werden, als sie es vor einem Monat waren. Sie haben einen Punkt verloren und liegen nur noch bei sieben Prozent. Die AfD hat einen halben Punkt verloren und kommt auf 6,5 Prozent, während die Linke leicht auf 8,5 Prozent zulegen konnte.

          Weitere Themen

          Union verliert laut Umfrage weiter an Zustimmung

          Sonntagstrend : Union verliert laut Umfrage weiter an Zustimmung

          Der Höhenflug der Grünen hält an. Seit der Kür von Annalena Baerbock zur Kandidatin gehen Mitgliedsanträge und Spenden in Rekordhöhe bei der Partei ein. CSU-Chef Söder gibt sich dennoch zuversichtlich: Die Union habe beste Chancen, das Kanzleramt wieder zu erobern.

          Topmeldungen

          Städtische Arbeiter überstreichen am 28. April in Sankt Petersburg ein Wandgemälde, das den inhaftierten Oppositionspolitiker Alexej Nawalnyj zeigt.

          Das Ende der Freiheiten : Putins Weg in die Repression

          Bisher hat Putins Regime keine Anstrengungen unternommen, um Opposition und kritische Medien ganz auszuschalten. Das ändert sich gerade auf dramatische Weise.
          Jens Spahn (rechts) und Lothar Wieler am 7. Mai auf der Pressekonferenz zur Corona-Lage

          Corona-Liveblog : Spahn: „Die dritte Welle scheint gebrochen“

          Polizeigewerkschafter fordert Pflicht zur Mitführung des Impfpasses +++ Grüne fordern rasche Aufhebung der Patente für Impfstoffe +++ Frankreich soll EU-Bestellung von bis zu 1,8 Milliarden Biontech/Pfizer-Impfdosen blockieren +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
          Der Spezial-Keller in Bamberg, lange bevor das Coronavirus die Tische leerte.

          Öffnung der Gastronomie : Endlich wieder in den Biergarten

          Nach sechs Monaten Lockdown dürfen viele Restaurants zumindest ihre Terrassen wieder öffnen. Die Betreiber freuen sich – sie sind aber auch überfordert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.