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Afghanistan und der Wahlkampf : Wir müssen über Flüchtlinge sprechen

  • -Aktualisiert am

Ankunft in Europa: Auch Spanien fliegt Menschen aus Afghanistan aus. Einige kamen am Freitag auf dem Militärstützpunkt Torrejon an. Bild: dpa

Politiker dürfen jetzt keine Angst haben vor zu viel oder wenig Debatte. Herumdrucksen gilt nicht. Die Menschen in Afghanistan und hier haben Klarheit verdient.

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          Ob jemand einen Fehler einsieht, erkennt man nicht etwa daran, dass er ihn zugibt, sondern daran, wie er weitermacht. Im Falle der Bundesregierung ergibt sich derzeit kein günstiges Bild. Nicht nur, dass sie den verheerenden Fehler, die Lage in Kabul falsch eingeschätzt zu haben, erst zugab, als es ohnehin jeder sah; schuld sein soll jetzt auch noch der sogenannte Westen, während jeder einzelne Minister nichts versäumt haben will.

          Mitgerissen vom Strom der Geschichte, hilflos an Amerika geklammert – nicht zu glauben. Und auch nicht wahr. Das Mindeste wäre, sich gerade zu machen. Nicht trotz der Bundestagswahl, sondern ebendeswegen.

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