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Alice Weidel : AfD-Spitzenkandidatin will Burka-Tragen unter Strafe stellen

  • Aktualisiert am

Für Alice Weidel gehört das Kopftuch nicht zu Deutschland. Bild: dpa

Kein Kopftuch, kein Niqab, keine Burka: Alice Weidel will muslimische Verschleierung in Deutschland unter Strafe stellen. Sie seien sexistisch und stellten „die Apartheid von Männern und Frauen“ zur Schau.

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          Die Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel, hat sich für ein Verbot der Verschleierung bei muslimischen Frauen ausgesprochen. „Kopftücher gehören aus dem öffentlichen Raum und von der Straße verbannt“, sagte Weidel dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Dies müsse gesetzlich festgeschrieben werden. „Ich bin für ein völliges Verbot von Niqab und Burka - überall“, bekräftigte die rechtspopulistische Politikerin. „Das Tragen sollte unter eine empfindliche Geldstrafe gestellt werden. Das meine ich ganz ernst.“

          Zur Begründung führte Weidel aus, dass Männer und Frauen im Islam nicht gleichberechtigt seien. Das Kopftuch nannte sie ein „absolut sexistisches Symbol“ mit dem „die Apartheid von Männern und Frauen“ zur Schau gestellt werde. Außerdem gehöre das Kopftuch nicht zu Deutschland, so Weidel.

          Zu ihrem grundsätzlich Verhältnis zum Thema Religion befragt, antwortete die AfD-Politikerin: „Religion ist Privatsache, solange sie privat bleibt und nicht aggressiv ist.“ Ihre Kritik habe jedenfalls „nichts mit den voll integrierten, steuerzahlenden, sich an das Gesetz haltenden Muslimen in Deutschland“ zu tun.

          Die Debatte um eine evangelische Lehrerin in Berlin, die aufgrund des Berliner Neutralitätsgesetzes ihre Halskette mit einem christlichen Kreuz abnehmen musste, kommentierte Weidel mit den Worten: „Das halte ich für absolut übertrieben. Die Frau soll doch ihr Kreuz tragen.“

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          Aus ihrer Sicht sei es nicht nötig, an den Rändern in der AfD eine Abgrenzung von rassistischen, völkischen und antisemitischen Ideologien vorzunehmen, sagte Weidel weiter. „Wir haben ein Wahlprogramm, wir haben ein Grundsatzprogramm. Das reicht.“

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