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Bundestagswahl : Wechselstimmung wächst

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Ein Vierteljahr vor der Bundestagswahl wächst in Deutschland die Wechselstimmung. Das ist das Ergebnis der jüngsten Allensbach-Umfrage im Auftrag der F.A.Z.

          Ein Vierteljahr vor der Bundestagswahl wächst in Deutschland die Wechselstimmung. 44 Prozent der Bevölkerung halten einen Regierungswechsel für wünschenswert, während sich nur noch 27 Prozent gegen einen Wechsel aussprechen.

          Das ergibt sich aus der jüngsten Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Frankfurter Allgemeine, die in ihrer Mittwochausgabe ausführlich darüber berichten wird. Parallel dazu wächst die Erwartung eines Regierungswechsels. 48 Prozent der Bevölkerung erwarten einen Wahlsieg der CDU/CSU, nur noch 22 Prozent einen Sieg der SPD.

          Rot-Grün liegt zwölf Prozentpunkte zurück

          In der “Sonntagsfrage“ liegt die rot-grüne Koalition mittlerweile rund zwölf^ Prozentpunkte hinter CDU/CSU und FDP zurück. Für CDU/CSU würden 39,0 Prozent der Wahlberechtigten stimmen, wenn am nächsten Sonntag Wahl wäre, die SPD erhielte 32,2 Prozent, die FDP 12,4 Prozent, die Grünen 7,1 Prozent und die PDS 6,2 Prozent.

          Zudem ist zur Zeit die Motivation der SPD-Anhänger gering, die Regierung Schröder/Fischer zu stützen und über den Wahltag hinaus zu erhalten. Während 75 Prozent der Anhänger von CDU und CSU einen Regierungswechsel wünschen, sprechen sich nur 55 Prozent der SPD-Anhänger gegen einen Wechsel aus.

          Lediglich 45 Prozent der SPD-Anhänger halten die Regierung für stark genug, 29 Prozent für zu schwach, 26 Prozent sind unsicher oder flüchten in die Antwort “unentschieden“. Umgekehrt sind sich 70 Prozent der Anhänger von CDU und CSU sicher, dass die Regierung zu schwach ist, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.

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