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Bundestagswahl : Schill sieht Sachsen-Anhalt als Gradmesser

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Schill: CSU sucht Zusammenarbeit Bild:

Wenn die Schill-Partei in Sachsen-Anhalt 20 Prozent bekomme, werde sie auch bei der Bundestagswahl antreten, sagte Parteigründer Schill.

          Der Hamburger Innensenator Ronald Schill macht die Teilnahme seiner Partei an der Bundestagswahl vom Landtagswahlergebnis in Sachsen-Anhalt abhängig. „Wenn wir in Sachsen-Anhalt ein Ergebnis von 20 Prozent oder mehr erreichen, kann sich die Schill-Partei der Bundestagswahl nicht mehr entziehen“, sagte er in einem Interview mit der Zeitschrift „Focus“.

          Innerhalb der CSU gibt es nach den Worten Schills Bestrebungen, seine Partei zu einem Antritt zu bewegen. Die CSU befürchte, dass ihr Parteivorsitzender und Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber im Norden Akzeptanzprobleme haben könnte. „Deswegen suchen sie eine Zusammenarbeit mit der Schill-Partei, die das konservative Wählerpotenzial gerade im Norden abschöpfen soll“, sagte Schill.

          Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive gibt es seit Juli 2000. Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl im September erreichte sie überraschend 19,4 Prozent, Parteigründer Ronald Schill wurde Innensenator in einer Mitte-Rechts-Koalition. Seit Ende vergangenen Jahres ist die Schill-Partei auch in Sachsen-Anhalt aktiv, wo am 21. April Landtagswahlen anstehen.

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