https://www.faz.net/-gpf-36m8

Bundestagswahl : Liebäugelt Westerwelle mit der Union?

  • Aktualisiert am

Welche Freiheit wird er sich für einen möglichen Koalitionspartner nehmen? Bild: ddp

Liebäugelt FDP-Chef Westerwelle mit einer Koalition mit der Union? Westerwelle dementiert.

          Der Vorsitzende der FDP, Guido Westerwelle, strebt nach der Bundestagswahl offensichtlich eher eine Koalition mit der Union als mit der SPD an. Das berichtete die "Bild"-Zeitung am Freitag unter Berufung auf FDP-Führungskreise.

          Westerwelle selbst dementiert solche Spekulationen jedoch. „Berichte, wonach ich mich bereits auf eine Koalition festgelegt hätte, entbehren jeder Grundlage“, sagte Westerwelle am Freitag in Berlin.

          In dem Zeitungsbericht hieß es, zwischen Westerwelle und dem Kanzlerkandidaten der Union, Edmund Stoiber, stimme "die Chemie". "Auf Stoiber ist Verlass", habe der FDP-Vorsitzende nach einem vertraulichen Gespräch mit Stoiber in München erklärt.

          "Mit der Union würden wir koalieren wollen"

          Politisch wachse danach der Wunsch der Liberalen nach einem Bündnis mit der Union. "Mit der Union würden wir koalieren wollen, - mit der SPD nur müssen, wenn das Wahlergebnis eine andere Koalition, ausgenommen der Großen, nicht zulässt", sagte ein Mitglied der FDP-Führung dem Bericht zufolge.

          Die größeren Gemeinsamkeiten in der Wirtschafts- und Steuerpolitik sprächen für eine Neuauflage der christ-liberalen Koalition, hieß es in dem Bericht..

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Proteste gegen China : Hongkong ist eine Gefahr für die Weltwirtschaft

          Chinas innenpolitischer Konflikt bedroht die ohnehin schon trübe Weltkonjunktur. Auch Pekings Vorgehen gegen die Fluggesellschaft Cathay sollte deutschen Unternehmen eine Warnung sein – denn auch Daimler und Lufthansa gerieten schon mal ins Fadenkreuz.

          TV-Kritik: Anne Will : Wiederbelebung der Neiddebatte

          Die SPD hatte bisher das einzigartige Talent, die Probleme ihrer Konkurrenz zu den eigenen zu machen. Bei der Debatte um den Solidaritätszuschlag scheint das anders zu sein, wie bei Anne Will zu beobachten war.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.