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Offizieller Besuch : Bundestagsvizepräsident Kubicki will nach Russland reisen

  • Aktualisiert am

Der Ehrenvorsitzende Wolfgang Kubicki spricht während des Landesparteitages der FDP in Schleswig-Holstein am 10. März. Bild: dpa

Sein Verhältnis nach Moskau gilt als gut. Nun heißt es, der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki werde in seiner Funktion als Bundestagsvizepräsident in die russische Hauptstadt reisen. Für die Syrien-Krise spielt die Visite offenbar keine Rolle.

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          Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) will nach Angaben der Zeitschrift „Spiegel“ in Kürze nach Russland reisen. Der 66 Jahre alte Politiker plane für Ende Mai einen offiziellen Besuch in seiner Eigenschaft als Bundestagsvizepräsident, hieß es. Eine Sprecherin Kubickis machte am Freitag zunächst keine Angaben zu einer möglichen Russland-Reise. Kubicki selbst stehe aus privaten Gründen nicht für eine Stellungnahme zur Verfügung.

          Kubicki hatte sich zuletzt unter anderem gegen die Russland-Sanktionen der EU ausgesprochen und damit eine hitzige Debatte bei den Liberalen angestoßen. Er spreche in der Sache „für wenige oder für sich selbst“, hatte FDP-Parteivorsitzender Christian Lindner im März gesagt. Die FDP habe Beschlüsse zur Russlandpolitik meist einstimmig gefällt. Auch im Fall des vergifteten russischen ehemaligen Agenten Sergej Skripal hatte Kubicki im Deutschlandfunk moderate Töne angeschlagen und zur Vorsicht mit Schuldzuweisungen aufgerufen.

          FDP-Fraktionsgeschäftsführer Marco Buschmann plädierte dafür, die innerparteiliche Auseinandersetzung beim Parteitag Mitte Mai auszutragen. „Es muss möglich sein, strittige Fragen auf Parteitagen zu diskutieren“, sagte er dem „Spiegel“.

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