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Bundestagsvizepräsident : AfD will Glaser abermals zur Wahl stellen

  • Aktualisiert am

Soll Bundestagsvizepräsident werden: AfD-Kandidat Albrecht Glaser am Dienstag bei der konstituierenden Sitzung des Bundestags Bild: AFP

Die AfD-Fraktion will den anderen Parteien Gelegenheit geben, Albrecht Glaser besser kennen zu lernen. Das soll die Hürden für einen vierten Wahlgang aus dem Weg räumen.

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          Die AfD-Fraktion im Bundestag will ihren Kandidaten für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten, Albrecht Glaser, abermals zur Wahl stellen. Fraktionschef Alexander Gauland sagte am Mittwoch in Berlin, dies sei nach Beratungen in der Fraktion entschieden worden.

          Glaser wurde wegen islamkritischer Äußerungen von der großen Mehrheit der Abgeordneten der anderen Fraktionen boykottiert. Sie werfen ihm vor, die Religionsfreiheit zu missachten.Der 75 Jahre alte Kandidat erhielt im ersten Wahlgang 115, im zweiten 123 Ja-Stimmen und im dritten 114. Damit votierten auch Abgeordnete aus mindestens einer anderen Fraktion für ihn. Auch im dritten Wahlgang scheiterte er wegen der 545 Nein-Stimmen.

          Gauland sagte, man wolle vor einem weiteren Wahlgang den anderen Fraktionen im Bundestag Gelegenheit geben, mit Glaser ins Gespräch zu kommen. Der AfD-Kandidat biete an, ihnen seine Position zum Islam zu erklären.

          Die AfD kann Glaser nun nur mit Einverständnis des Ältestenrats abermals antreten lassen, also mit Zustimmung der anderen Fraktionen. Sie kann aber auch einen anderen Kandidaten benennen oder den Präsidiumssitz langfristig frei lassen. Normalerweise ist es üblich, dass die Präsidiumsmitglieder fraktionsübergreifend gewählt werden.

          Bundestagsvizepräsident : AfD-Kandidat Glaser fällt durch

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