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Amt des Bundespräsidenten : Von Gnaden der Parteien

Der eine erfüllte sein Amt pflichtbewusst und unprätentiös, der andere mit demonstrativer Lebensfreude und vorgeführter Heiterkeit. Eines aber hatten alle Bundespräsidenten gemein: Ihre Wahl unterlag einem politischen Kalkül.

Wulff als Bundespräsident vereidigt : „Den Finanzmärkten endlich gute Regeln geben“

Bundespräsident Christian Wulff hat vor Bundesrat und Bundestag seinen Amtseid abgelegt. In seiner ersten Rede als Staatsoberhaupt forderte Wulff einen größeren Einsatz für die Integration von Einwanderern und sprach sich dafür aus, „die Verursacher der Bankenkrise in Haftung zu nehmen“. Inzwischen wurde das Ehepaar Wulff im Schloss Bellevue mit militärischen Ehren empfangen.

Trumps Syrien-Politik : Härte und Liebe

Trump hat eine Feuerpause für Syrien aushandeln lassen und feiert sich nun als Friedensstifter. Doch seine Siegerpose wirkt lächerlich. Erdogan hat von Amerika alles bekommen, was er wollte.

Trump und Nordsyrien : Im Rückzug steckt eine Botschaft

Was Mike Pence in Ankara ausgehandelt hat, dient vor allem dem Zweck, das Thema aus den amerikanischen Nachrichten zu bekommen. In Trumps Rückzugspolitik steckt aber eine Botschaft, die weit über den Nahen Osten hinausreicht.

Konflikt um Katalonien : Der spanische Mühlstein

Der Katalonien-Konflikt ist wieder voll entbrannt, nichts geht voran. Wie hart Ministerpräsident Pedro Sánchez am Ende durchgreift, könnte entscheidend für das Ergebnis der Parlamentswahl im November sein.

Impeachment-Ermittlung : Trumps Flucht nach vorn

Der Stabschef des Präsidenten gibt zu, dass Militärhilfe für Kiew an parteipolitische Bedingungen geknüpft wurde. Trump will so tun, als wäre das ganz normal – und könnte damit durchkommen.

Donald Trump : Mehr ein Showmaster-in-Chief

Als Präsident und Oberbefehlshaber kann Donald Trump den Einsatz nach Belieben erhöhen. Doch stattdessen verschickt er alberne Macho-Briefe und beleidigt seine Gegenspielerin.

SPD : Scholz’ Rückkehr

Wie kommt es, dass Olaf Scholz auf den Regionalkonferenzen keine große Rolle spielte, nun aber doch wieder?

Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.

Erdogan und Trump : Rüpel-Konkurrenz

Die wirtschaftliche und militärische Muskelkraft Erdogans ist der Trumps deutlich unterlegen. In der Disziplin Großsprechertum macht er ihm jedoch Konkurrenz. Und auch politisch kann er darauf hoffen, geschickter zu sein.

Proteste in Hongkong : China setzt auf Konfrontation

Der Hass auf Peking hat eine radikale Eigendynamik entwickelt. In Hongkongs Jugend wächst die Sehnsucht nach einer eigenen Nation. Für alle Seiten droht ein bitteres Ende.

Christian Wulff : Ein Präsident erster Wahl

Gerade durch seine Machtlosigkeit wird auch Christian Wulff den Bürgern bald nahe sein. Der wachsende Verdruss über die direkt gewählten Politiker lässt die Macht des Wortes gedeihen, die dem Bundespräsidenten an der Spitze des Staates zu Gebote steht.

Nach der Bundespräsidentenwahl : Eine Demo gegen Merkel

Deutschland hat nach einer außergewöhnlichen Woche einen neuen Präsidenten, einen neuen Oppositionsführer - und eine Bundeskanzlerin, die trotz einer komfortablen Mehrheit alt aussieht. Demokratische Führung setzt Vertrauen voraus, das derzeit nur wenige in die Kanzlerin haben.

Wahl-O-Mat : Wahl in Thüringen

Thüringen wählt am 27. Oktober einen neuen Landtag. Vergleichen Sie die Antworten der Parteien mit Ihren Standpunkten. Welche Partei trifft mit ihren Positionen bei Ihnen auf Zustimmung?

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  • Bettina Wulff : Mit Glamour und Gemütlichkeit

    Sie ist nicht nur die neue First Lady, sondern auch die wichtigste Beraterin ihres Mannes, dem neuen Bundespräsidenten. Bettina Wulff strahlt Frohsinn und Unbekümmertheit aus. Ihr Ehrgeiz wird nun gedämpft durch das Bemühen, der neuen Aufgabe gerecht zu werden.
  • 72 Prozent denken, dass Wulff ein guter Bundespräsident wird

    Umfrage : Sympathien für Wulff - Blamage für Merkel

    Wenn der neue Bundespräsident heute vereidigt wird, startet er mit positiven Umfragewerten ins Amt. Die Umstände seiner Wahl indes werden als Blamage für die Kanzlerin gewertet. 62 Prozent der Befragten des ARD-Deutschlandtrends glauben, dass das Regierungsbündnis nicht mehr lange hält.
  • Berliner Bär mit hessischem Herzen: Roland Koch beim Sommerfest

    Kochs Kampf für Wulff : Andenpakt, letzter Akt

    Vor dem dritten Wahlgang der Kür des Bundespräsidenten hielt Roland Koch eine emotionale Rede für seinen Andenpaktbruder Christian Wulff - der Kontrast zu dem als lustlos beschriebenen Appell der Kanzlerin soll auffallend gewesen sein.
  • Wie Gustav Heinemann und Roman Herzog benötigte Christian Wulff drei Wahlgänge, um Bundespräsident zu werden

    Nach der Wahl : Ein unbeschädigter Bundespräsident

    Die Bundespräsidentenwahl hat abermals gezeigt, dass die schwarz-gelbe Koalition kein Traumpaar, sondern ein Zweckbündnis ist. Diesen Zweck, nämlich zu regieren, muss sie den Wählern baldmöglichst und glaubhaft vermitteln.
  • Weder Merkel noch Kanzleramtschef Pofalla schafften es, Konflikte im Entstehen zu befrieden, heißt es

    Nach der Wahl : Eine Schuldige ist schon gefunden

    Am Tag danach analysiert die schwarz-gelbe Koalition den Verlauf der Bundespräsidentenwahl. Ausnahmsweise sind sich CSU und FDP einig: Die Probleme hätten bei der CDU gelegen. Ein Name fällt besonders häufig: Angela Merkel.
  • Der Übersteiger - die FAZ.NET-Kolumne zur WM

    Wahl-Übersteiger : Alle auswechseln

    Fußball muss als Metapher für alle Lebenslagen herhalten. Bei der Wahl des Bundespräsidenten gab es „Nachspielzeit“, „Verlängerung“ und „Elfmeterschießen“. Hat die Politik ihre eigene Sprache verloren?
  • Bundespräsident Wulff : Eine schwere Wahl

    Das Land hat mit Christian Wulff wieder einen Präsidenten. Joachim Gauck kann jetzt für immer der Kandidat der Herzen bleiben. Aber hat die Koalition noch Lebenswillen?
  • Ministerpräsidentenwechsel : Auf die sanfte Tour

    Wie sieht Christian Wulffs politische Bilanz aus, welche Aufgaben hinterlässt er seinem Nachfolger David McAllister in Niedersachsen? McAllister, den Wulff rechtzeitig aufbaute, dürfte einen kraftvolleren politischen Stil bringen.
  • Bundespräsident : Wulffs Wahl hinterlässt Wunden

    Nach der mühevollen Wahl von Christian Wulff zum Bundespräsidenten arbeitet die Koalition das Geschehen auf. Auch Merkels Führungsstil gerät in die Kritik. Die Linke wiederum unterstellt SPD-Chef Gabriel, „sich verzockt zu haben“.
  • Gewonnen: Christian Wulff umarmt seine Frau Bettina

    Reaktionen auf Wulffs Wahl : „Ein guter Tag für die Demokratie“

    Gewinner auf beiden Seiten: Regierungskoalition und Opposition verbuchen den Ausgang der Bundespräsidentenwahl jeweils als Erfolg für sich. Trotzdem übt die SPD scharfe Kritik an der Linkspartei - und Joachim Gauck bietet sich dem neuen Bundespräsidenten als Gesprächspartner an.
  • An diesem Tag galt es viel zu taktieren: Lafontaine, Gysi und ihre Kandidatin Lukrezia Jochimsen

    Bundespräsidentenwahl : Das rot-rot-grüne Experiment

    Kurz nach dem zweiten Wahlgang trafen die Partei- und Fraktionsführungen von SPD, Grünen und Linkspartei zusammen. Es ging darum, wie und ob die Linken nun doch noch für Gauck zu gewinnen sei. Das Problem: SPD und Grüne hatten ihnen anscheinend nichts anzubieten.
  • Bundespräsidentenwahl : Absurde Debatte

    Auf diese Bundespräsidentenwahl ist ein Schatten gefallen. Es wurde insinuiert, das freie Mandat der in die Bundesversammlung entsandten Repräsentanten würde durch Empfehlungen der Parteiführungen oder gar „Fraktionszwang“ unterlaufen. Das ist eine Anmaßung und glatter Unfug.
  • Schnell, aber falsch: Twitter-Meldungen über die Bundespräsidentenwahl

    Bundespräsidentenwahl : Falsch gezwitschert

    Also doch wieder Twitter: Noch bevor das Resultat des ersten Wahlgangs in der Bundesversammlung verkündet wurde, tauchten die ersten „Ergebnisse“ im Kurzmitteilungs-Netzwerk auf. Indiskrete oder Trittbrettfahrer? Letzteres. Die Informationen waren alle falsch.
  • Bundespräsidentenwahl : „Köhlers Rücktritt war keine Staatskrise“

    Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Bundesversammlung zur Wahl des Staatsoberhaupts eröffnet. Zu Beginn sprach er noch einmal die Umstände des Rücktritts von Horst Köhler an. Bundeskanzlerin Merkel hatte zuvor ihre Wahlleute auf den Kandidaten von Union und FDP, Christian Wulff, eingeschworen.
  • Bundespräsidentenwahl : Norbert Lammerts Eröffnungsrede im Wortlaut

    Parlamentspräsident Norbert Lammert hat am Mittag die Bundesversammlung eröffnet. In seiner Rede ging er auf die Umstände des Rücktritts von Horst Köhler ein und sagte, dessen Entscheidung müsse akzeptiert werden, auch wenn „viele ihre Gründe noch immer nicht verstehen“.