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Von der Leyen im Kreuzverhör : Aufgalopp in Brüssel

Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel Bild: Reuters

Ursula von der Leyen vertritt vor den Europa-Abgeordneten durchweg konsensfähige Positionen. Doch die Prinzipienreiterei ist noch nicht vorbei.

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          Zittern musste man um Ursula von der Leyen nicht, als sie am Mittwoch im Europaparlament ihre Vorstellungsrunde fortsetzte. Sie ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, was man bei einem solchen Aufgalopp sagt, und was man besser lässt – jedenfalls vor jenen Fraktionen, die nicht die ganze EU in die Luft sprengen wollen, und die trotz nachhaltigen Murrens doch noch die deutsche Verteidigungsministerin als Kommissionspräsidentin akzeptieren könnten, obwohl sie nicht für das Parlament kandidiert hatte.

          Von der Leyen vertrat, vom Brexit bis zur Sicherung der Außengrenzen, durchweg Positionen, auf die sich Christliche Demokraten, Sozialdemokraten, Grüne und Liberale einigen können müssten.

          Die im Rat durchgefallenen Kandidaten Timmermans und Vestager sollen als Vize-Präsidenten herausragende Positionen in der Kommission bekommen, Frauen auch die Hälfte der anderen Posten besetzen. Im Streit um die Spitzenkandidatur bot von der Leyen sich als ehrliche Maklerin zwischen Rat und Parlament an. Was will man/frau mehr? Eine Ablehnung von der Leyens wäre reine Prinzipienreiterei.

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