Leserbriefe vom 14. März 2024

Lesezeit: 5 Min.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius äußert sich am Sonntag in Berlin zum Abhörfall in der Bundeswehr.
Abhörskandal der Bundeswehr +++ Hilfskorridor nach Gaza +++ Recht auf Abtreibung +++ Digitale-Dienste-Gesetz +++ Antisemitismuskampf +++ Niederländisches Holocaust-Museum

Sachgerechter Umgang mit dem Thema

Zu „Putins Informationskrieg“ von Peter Carstens (F.A.Z. vom 5. März): Was ich noch vermisse aus dem Munde eines Politikers (abseits der Tatsache, dass das Gespräch abgehört wurde): Hier haben zuständige Offiziere in meinen Augen äußerst professionell, verantwortungsbewusst und loyal im Rahmen einer bevorstehenden Beratung des Bundesministers Pistorius ein Thema erörtert, das gegebenenfalls in einen Auftrag für sie hätte münden können. Das abgehörte Gespräch fand am 19. Februar, eine Woche vor der Ablehnung der Taurus-Lieferung durch den Kanzler, statt. In der gegenwärtigen Lage wäre dieser Auftrag alles andere als trivial, vor allem wegen der politischen roten Linien. Dass daher Optionen angesprochen, diskutiert und verworfen wurden, halte ich für einen sehr sachgerechten Umgang mit dem Thema. Es ist unredlich, zu insinuieren, hier hätten Offiziere trotz des Neins des Kanzlers etwas „einfädeln“ wollen. Unsere Politik sollte sich glücklich schätzen, über solche Berater zu verfügen! Dr. Jürgen Haffner, London, Großbritannien

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