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Johnsons Zukunft : Der Brexit könnte zum Stolperstein werden

Der britische Premierminister Boris Johnson spricht auf einer Pressekonferenz in Schweden Bild: dpa

Boris Johnson sitzt nach den Kommunalwahlen wieder fester im Sattel. Aber er hat unruhige Zeiten vor sich. Er muss bis zur Unterhauswahl 2024 vor allem zeigen, dass der Brexit auch positive Seiten hat.

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          Die Kommunalwahlen liefen für die Tories schlechter als für Boris Johnson. Trotz Verlusten, vor allem in London, blieb die Wählerabstrafung auf einem Niveau, das den Premierminister nicht ernsthaft in Bedrängnis bringt. Nur ein paar konservative Lokalpolitiker und Hinterbänkler forderten die Ablösung des Regierungschefs. Damit sitzt er fester im Sattel als vor den verlorenen Wahlen.

          Glücklich wirken die Tories mit Johnson nicht, aber auch nicht unglücklich genug, um ihn abzuwählen. Noch Anfang des Jahres galt als ausgemacht, dass sein politisches Ende keine Frage des Ob, sondern des Wann sei. Jetzt mehren sich die Stimmen, die mit Johnson in die Unterhauswahlen 2024 ziehen wollen. Es fehlt nicht nur an überzeugenden Nachfolgern, viele sind auch beeindruckt von seiner Führung im Umgang mit Moskau. Was in der EU zuweilen als Westentaschen-Churchillhaftigkeit ankommt, findet auf der Insel Beifall.

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