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Gefahr der Islamisierung : Balkan-Länder im Fokus des BND

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Gebet zum islamischen Opferfest Eid al Ahda in Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Bild: Amel Emric/AP/dpa

Der Bundesnachrichtendienst nimmt offenbar verstärkt den Balkan ins Visier. Besonders die Entwicklung in einem mehrheitlich muslimischen Land bereitet Sorgen.

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          Der Bundesnachrichtendienst (BND) richtet einem Medienbericht zufolge ein zunehmendes Augenmerk auf den Balkan und hier insbesondere auf Bosnien-Herzegowina. In dem Zusammenhang gebe es auch eine verstärkte Kooperation mit anderen Diensten, berichtet die „Berliner Zeitung“ vorab unter Berufung auf Sicherheitskreise. Hauptgrund dafür seien wachsende islamistische Bestrebungen in der Region.

          Bosnien-Herzegowina gilt wie alle Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien als höchst zerbrechliches Gebilde. Außerdem investierten die Golfstaaten, allen voran Saudi-Arabien, viel Geld, um die bisher dort geltende gemäßigte Spielart des Islam durch eine radikalere Variante der eigenen so genannten wahhabitischen Prägung zu ersetzen. Aus keinem europäischen Land schlossen sich, gemessen an der Bevölkerungsgröße, in den vergangenen Jahren so viele Kämpfer dschihadistischen Gruppen an wie aus Bosnien.

          Und schließlich sei der Balkan Transitroute für Flüchtlinge, die über die Türkei und Griechenland nach Zentraleuropa drängen – wenn der Strom durch das Abkommen der Europäischen Union mit der Türkei auch derzeit unterbrochen ist.

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