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Bis zur Neuwahl : IWF friert Kontakte zu Griechenland ein

  • Aktualisiert am

Die neue griechische Regierung wird einen Monat lang die Geschäfte führen Bild: AFP

Bis zur Neuwahl am 17. Juni friert der Internationale Währungsfonds seine offiziellen Kontakte zu Athen ein. Unterdessen wurde die Übergangsregierung vereidigt. Der Konservative Samaras spricht von einem Kampf zwischen „pro-europäischen Kräften und Nihilisten“.

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          Der Internationale Währungsfonds (IWF) friert seine offiziellen Kontakte zu Griechenland bis zur Neuwahl am 17. Juni ein. „Wir nehmen zur Kenntnis, dass Wahlen ausgerufen wurden, und freuen uns darauf, mit der neuen Regierung in Kontakt zu treten, wenn sie gebildet worden ist“, sagte ein IWF-Sprecher in Washington. Der IWF ist neben der EU wichtigster Geldgeber Griechenlands

          Am Donnerstag wurde die Übergangsregierung vereidigt, die Griechenland bis zur Wahl führen soll. Geleitet wird sie vom Vorsitzenden Richter des Obersten Verwaltungsgerichts Panagiotis Pikrammenos, dessen Aufgabe vor allem die möglichst geräuschlose Vorbereitung der Wahl sein wird. Das am 6. Mai gewählte Parlament kam am Donnerstag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen; es soll spätestens am Samstag wieder aufgelöst werden. Die Abgeordneten verzichteten geschlossen auf ihre Diäten.

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