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Bildung : Zehn Hochschulen können Elite-Unis werden

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Gute Chancen: Universität Heidelberg Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Eine Kommission hat die Vorauswahl der Hochschulen bekanntgegeben, die mit Fördergeldern zur Elite-Uni ausgebaut werden sollen. Vorne dabei sind unter anderem Aachen, Freiburg, Heidelberg und Karlsruhe.

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          Zehn Hochschulen in Deutschland haben gute Chancen, als Elite-Universitäten hohe Fördermittel zu bekommen.

          In der Vorauswahl erhielten die RWTH Aachen, die Universitäten Bremen, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe (TH), Tübingen und Würzburg, die Freie Universität Berlin sowie die Ludwig-Maximilians-Universität-München und die TU München positive Bescheide. Das teilte die Gemeinsame Kommission des Wissenschaftsrates und der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Freitag in Bonn mit.

          Positive Vorentscheide für 36 Hochschulen

          Daneben wurde in dem Wettbewerb auch über die Förderung von Graduiertenschulen und Spitzenforschungszentren eine Vorauswahl getroffen. Dabei kamen 39 Graduierten-Kollegs an Universitäten und 41 universitäre Forschungseinrichtungen (Exzellenzcluster) in die engere Auswahl.

          Insgesamt erhielten 36 Hochschulen in der ersten Runde in zumindest einer der drei Förderkategorien positive Vorentscheide. Bei den Forschungszentren kamen unter anderem die Humboldt-Universität Berlin und die TU Berlin sowie auch Universitäten wie Darmstadt, Göttingen, Hamburg, Kiel und die Medizinische Hochschule Hannover zum Zuge.

          Weitere Bewerbung im April möglich

          Als Elite-Universitäten hatten sich 27 Hochschulen beworben. Für die beiden anderen Förderlinien gingen fast 300 Anträge ein. Die Begutachtung wurde von international besetzten Gutachtergruppen vorgenommen.

          Über die ausformulierten Anträge, die bis April einzureichen sind, soll von einem Bewilligungsausschuß am 13. Oktober 2006 - dort ist auch die Politik vertreten - endgültig entschieden werden. Die in der ersten Runde durchgefallene Forschungseinrichtungen und Universitäten können sich im April in einer zweiten Auswahlrunde noch einmal bewerben.

          Bund-Länder-Programm mit 1,9 Milliarden Euro

          Mit dem insgesamt 1,9 Milliarden Euro umfassenden Bund-Länder-Programm (Exzellenzinitiative) sollen für fünf Jahre bis 2011 der Aufbau international anerkannter Spitzenforschungszentren an Universitäten, zusätzliche Graduierten-Kollegs für Nachwuchswissenschaftler sowie die Entwicklung von Elite-Universitäten gefördert werden.

          Der Bund trägt 75 Prozent der Kosten, die Länder steuern 25 Prozent bei.

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