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Supreme-Court-Entscheidung : Die große Verwirrung um das Abtreibungsrecht

Der amerikanische Präsident Joe Biden bei einem Gespräch über das Abtreibungsrecht mit demokratischen Gouverneuren am 1. Juli Bild: AP

Joe Biden bezeichnet das Oberste Gericht als „extremistisch“. Vor gut einer Woche hat es das grundsätzliche Recht auf Abtreibung gekippt. Nun herrscht in vielen Bundesstaaten Unklarheit über die Gesetzeslage.

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          Gleich drei Mal äußerte sich Joe Biden in den vergangenen eineinhalb Wochen zu Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten: Er sei „zutiefst enttäuscht“ über die Lockerung des Waffenrechts, das Kippen des Grundsatzurteils zum Abtreibungsrecht sei ein „tragischer Fehler“, und die Entscheidung des Gerichts, die Kompetenzen der Umweltbehörde EPA zu beschneiden, sei „verheerend“.

          Sofia Dreisbach
          Politische Korrespondentin für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Am Freitag dann gipfelte das in der Aussage, das oberste Gericht sei „extremistisch“. Biden saß da, gerade zurückgekehrt vom Gipfelmarathon in Europa, in einer Videokonferenz mit neun demokratischen Gouverneuren und Gouverneurinnen, um über den Schutz des Abtreibungsrechts zu sprechen.

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