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China-Kommentar : Brecht auf Chinesisch

2016 wurde der Augsburger Roboter-Hersteller Kuka von dem chinesischen Haushaltsgeräte-Konzern Midea übernommen. Bild: dpa

Berlin sah der Einquartierung Pekings in Deutschland zu lange zu gutgläubig zu. Wunschdenken hilft auch im Fall Moskau nicht.

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          Die alte Brecht-Frage „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ lautet im 21. Jahrhundert und übersetzt aus dem Chinesischen: „Was ist das Ausspionieren eines Unternehmens gegen dessen Übernahme?“

          Pekings Griff auch nach deutschen Firmen und ihrem Wissen hat ein Ausmaß angenommen, das nun sogar den Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz zu einer deutlichen Warnung vor den damit verbundenen Gefahren veranlasste. Berlin sah der stillen chinesischen Einquartierung zu lange zu gutgläubig zu.

          Auch Deutschland hat es hier aber mit einer aufstrebenden Großmacht zu tun, die sich nach einem strategischen Plan überall auf der Welt Unternehmen, Märkte und Ressourcen sichert, die ihren wirtschaftlichen und politischen Einfluss vergrößern.

          Moskau, dem die finanziellen Mittel fehlen, um es Peking gleichzutun, muss sich auf Cyberangriffe beschränken, an deren Ursprung Maaßen nicht zweifelt. Aber auch in diesem Fall drücken in der deutschen Politik und Wirtschaft immer noch zu viele die Augen zu und glauben einfach fest, es wäre anders.

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