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Berlin : Hundt: PDS schreckt Investoren ab

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Hundt: „Verheerendes Signal” Bild: dpa

Arbeitgeberpräsident Hundt warnt vor einer Beteiligung der PDS an der Macht. Die PDS habe eine „abschreckende Wirkung auf Investoren“.

          Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat angesichts der Berliner Debatte vor einer Beteiligung der PDS an der Macht gewarnt. „Wer die PDS an der Macht beteiligt, muss wissen, welch verheerendes Signal er vor allem im Ausland und für ausländische Investitionen setzt“, sagte Hundt FAZ.NET. Zuvor hatte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Nooke, die Wirtschaft aufgerufen, gegen eine mögliche Regierungsbeteiligung der PDS in Berlin aktiv zu werden.

          Hundt sagte, Verstaatlichung von Unternehmen und staatliche Gängelung gehörten „in die Mottenkiste einer gescheiterten Ideologie“. „In den von der PDS mitregierten Ländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich die abschreckende Wirkung auf Investoren sehr deutlich.“ Die Investitionsquoten gehörten dort „zu den niedrigsten in Deutschland, die Arbeitslosenquoten zu den höchsten.“

          Nooke: Nicht mit der PDS arrangieren

          Nooke hatte die Wirtschaft aufgefordert, „sich nicht zu schnell mit der Lage zu arrangieren, wie das manchmal auch in Mecklenburg-Vorpommern passiert.“ Dort entstehe der Eindruck, die Wirtschaft sehe es „nicht so verbissen“, wenn die PDS mitregiere. Für den Fall, dass die PDS dort eine größere Rolle spiele, werde die Bereitschaft West- und Süddeutschlands, die Bundeshauptstadt zu finanzieren, nicht wachsen.

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