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Autobombe : Amerikanischer Soldat stirbt bei Anschlag im Norden Iraks

  • Aktualisiert am

Immer wieder Angriffe auf amerikanische Soldaten Bild: dpa/dpaweb

Auch im Irak endet die Gewalt nicht: Bei zwei Anschlägen kamen ein amerikanischer Soldat und ein Iraker ums Leben. Erstmal gab es dabei auch ein Attentat im von den Kurden kontrollierten Norden.

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          Bei der Explosion einer Bombe nordöstlich von Bagdad ist ein amerikanischer Soldat ums Leben gekommen. Ein weiterer wurde nach Angaben des Oberkommandos Mitte vom Mittwoch verwundet. Der Anschlag ereignete sich am Dienstagnachmittag nordöstlich der Hauptstadt entlang einer Versorgungsroute, wo vor einem Fahrzeug der amerikanischen Streitkräfte ein Sprengsatz explodierte.

          In der nordirakischen Stadt Erbil hat ein Selbstmordattentäter sein Fahrzeug in ein von der amerikanischen Armee genutztes Gebäude gefahren und dabei einen Iraker mit in den Tod gerissen. Sechs Amerikaner und mehr als 40 Iraker wurden bei dem Anschlag verletzt, wie die Militärbehörden am Mittwoch mitteilten.

          Ein Augenzeuge berichtete, er habe am späten Dienstagabend einen weißen Geländewagen auf das Bürogebäude zufahren sehen. Bei der darauf folgenden Explosion habe der Fahrer noch in dem Auto gesessen, was auf einen Selbstmordanschlag schließen lasse. Der Augenzeuge wurde leicht verletzt.

          Ruhiger Norden

          Die sechs verwundeten Amerikaner waren nach Militärangaben Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums. Ob es sich bei ihnen um militärisches oder ziviles Personal handelte, wurde nicht mitgeteilt. Unter den verletzten Irakern befanden sich auch Kinder aus umliegenden Häusern sowie kurdische Wachleute. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

          Die Region um Erbil, die Verwaltungshauptstadt des von Kurden kontrollierten irakischen Nordens, galt bislang als die stabilste Gegend nach dem Sturz von Staatschef Saddam Hussein. Im Raum Bagdad ist es indessen immer wieder zu Anschlägen gekommen.

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