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Zukunft der EU : Zeit für ein geopolitisches Europa

  • -Aktualisiert am

EU-Flaggen vor der Europäischen Kommission in Brüssel Bild: Reuters

Wie kann die EU in einer sich radikal wandelnden Welt bestehen? Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags will die Impulse des französischen Präsidenten Macron aufgreifen. Ein Gastbeitrag.

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          Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in den letzten zwei Jahren die wichtigen strategischen Fragen unserer Zeit ins Zentrum der europäischen Debatte gebracht. Dafür sind wir ihm dankbar. Denn Europa kann nicht einfach so weitermachen wie bisher, wenn sich die Weltlage ändert, teilweise radikal.

          Immer mehr Bürger spüren, dass die Epoche, die auf den Kalten Krieg folgte, zu Ende geht. Auf diese Verunsicherung reagieren Populisten in ganz Europa mit einer Flucht nach innen und Abschottung. Auf diesem Boden wächst ein Nationalismus, der unpatriotisch ist, weil die Probleme ungelöst fortbestehen. Doch wie jeder Epochenwandel bringt auch dieser außer Gefahren auch Chancen mit sich. Diese Chancen gemeinsam zu nutzen, mit Mut und Selbstvertrauen: mit dieser Haltung sollte sich Europa sich in den neuen Wettbewerb der Systeme begeben.

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