Österreichs Grenze zu Ungarn : Die neue Balkanroute ist die alte
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Mit dem ikonischen Bild eines von Stacheldrahtrollen strotzenden Eisenbahnwaggons hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán vor sechs Jahren die Route, die hunderttausende Migranten sein Land passieren ließ, scheinbar geschlossen. Auch Sebastian Kurz, der damalige Außenminister im Nachbarland rühmte sich, durch die Koordinierung von Grenzschutzmaßnahmen von Mazedonien bis Österreich „die Balkanroute geschlossen“ zu haben – ein Ruhm, der ihn bis ins Bundeskanzleramt in Wien tragen sollte.
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