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Neue Studie : Zahl der Terroropfer steigt weltweit rapide

  • Aktualisiert am

Propagandavideo des IS Bild: AFP

Terroristen haben einer neuen Studie nach im vergangenen Jahr fast 18.000 Menschen getötet. Das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Boko Haram, IS, Al Qaida und die Taliban sind für zwei Drittel der Opfer verantwortlich.

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          Der islamistische Terrorismus breitetet sich weiter aus und wird immer brutaler. Dem am heutigen Dienstag erschienen Global Terrorismus Index zufolge sind im vergangenen Jahr fast 18.000 Menschen durch Terroristen getötet worden. Das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr.  Die Studie wird von der australischen Denkfabrik Institute for Economics & Peace (IEP) in Sydney erstellt. Die Forscher werteten Daten von mehr als 162 Ländern aus.

          Für den Großteil der Opfer sind demnach die islamistischen Terrorgruppen Boko Haram, Al-Qaida, “Islamischer Staat“ (IS) und die Taliban verantwortlich. Sie töten im vergangenen Jahr rund zwei Drittel aller Terroropfer.

          Kontinuierlicher Anstieg

          Die Studie zeigt auch, dass sich die Zahl der Toten seit dem 11. September 2001 stark erhöht hat - und kann damit als schlechtes Zeugnis für die Anti-Terror-Strategien des Westens gesehen werden. So starben im Jahr 2002 insgesamt nur rund 4000 Menschen. Seitdem ist die Zahl der Opfer relativ kontinuierlich angestiegen.

          Betroffen sind allerdings nicht die reichen Industrienationen, sondern vor allem Staaten im Nahen Osten und in Afrika. Die meisten Menschen starben im Irak, dort haben Terroristen 2013 mehr als 6500 Menschen umgebracht. Die Ziffer stieg dabei im Vergleich zu 2012 um 164 Prozent.  Für die Morde ist den Autoren zufolge vor allem der IS verantwortlich. Neben dem Irak leiden vor allem Pakistan, Syrien und Nigeria unter Terrorismus.

          Am häufigsten setzen Terroristen für ihre Angriffe Sprengsätze ein, zeigt die Studie. Die Zahl der Selbstmordanschläge beträgt dabei weniger als 5 Prozent.

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