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Linke Alternative? : Feministischer Schulterschluss für ein neues Spanien

Yolanda Diaz am 10. November in Madrid Bild: EPA

Die spanische Arbeitsministerin Yolanda Díaz arbeitet an einer linken Alternative zu den Sozialisten. Mit ihrer Hartnäckigkeit verursachte sie schon eine Koalitionskrise.

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          Fünf fröhliche Frauen mit Mundschutz lachen Schulter an Schulter in die Kamera. Schon das Foto aus Valencia ist eine Botschaft. „Das ist der Anfang von etwas, das großartig wird“, kündigte die stellvertretende spanische Ministerpräsidentin Yolanda Díaz an. Der Schulterschluss der fünf linken Politikerinnen im Olympia-Theater von Valencia fand am Wochenende in Spanien fast so viel Aufmerksamkeit wie die großen Parteitage, die Sozialisten (PSOE) und Konservative (PP) vor kurzem in der Stadt am Mittelmeer abgehalten hatten.

          Hans-Christian Rößler
          Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.

          „Otras políticas“ (Eine andere Politik) war der programmatische Titel der Konferenz, zu der die stellvertretende Regionalpräsidentin von Valencia, Mónica Oltra eingeladen hatte. Doch aus „Yolandas Plattform“ könnte bald mehr werden. So wird bisher das Netzwerk genannt, das Yolanda Díaz zu knüpfen begonnen hat. Die Arbeits­ministerin versucht, eine parteiübergreifende Alternative links der regierenden Sozialisten von Ministerprä­sident Pedro Sánchez zu schaffen – ein „Projekt für das Land“, geprägt und geführt von Frauen, wie der Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, der Fraktionsvorsitzenden der links­alternativen Partei „Más Madrid“, Mónica García, und der Regionalab­geordneten von Ceuta und der muslimischen Sprecherin der „Bewegung für Würde und Bürgerschaft“, Fatima Hamed Hossain.

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