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Im Würgegriff des Kremls : Wie Nawalnyj an Geld kommt

Aleksej Nawalnyj mit seiner Ehefrau Yulia Navalnaya auf einem Foto aus der Berliner Charite, das er am 21. September auf Instagram veröffentlichte. Bild: Reuters

Der russische Oppositionspolitiker Aleksej Nawalnyj kämpft mit einer Stiftung gegen Korruption – ein gefährliches Unterfangen. Seine Mitarbeiter leben mit Hetze, Razzien und Schlägertruppen.

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          Bevor er vergiftet wurde, musste Aleksej Nawalnyj regelmäßig zwei Fragen beantworten: warum er noch lebe und wer „ihn“ finanziere. Letztlich verwies der wichtigste Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin stets auf seine große Unterstützung in Russland.

          Friedrich Schmidt
          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.

          Dort wird Nawalnyj seit Jahren verwehrt, eine politische Partei zu registrieren oder selbst zu kandidieren, seit er bei der Moskauer Bürgermeisterwahl 2013 offiziell gut 27 Prozent der Stimmen holte. Aber viele Russen, denen der Kampf des Rechtsanwalts gegen Korruption wichtig ist, spenden Nawalnyjs „Stiftung zum Kampf gegen Korruption“ (FBK) und seinen 39 Regionalvertretungen, den „Stäben“, Geld. Nawalnyj hat den FBK 2011 gegründet, um verschiedene Antikorruptionsprojekte zu bündeln. Die Stiftung mit 30 Mitarbeitern, die in modernen Büroräumen im Moskauer „Business Center Omega Plaza“ sitzt, finanziert sich aus Spenden von russischen Bürgern, wie sie gegen kremltreues Raunen von „ausländischen Sponsoren“ hervorhebt.

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