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Putin und Trump : Wer hat das bessere Ende?

Wladimir Putin und Donald Trump auf dem G-20-Gipfel in Hamburg am 7. Juli 2017. Bild: AP

Ist Donald Trump neidisch auf Wladimir Putin? Da gäbe es so einiges: Wahlen mit vorher bestimmbarem Ergebnis, folgsame Richter und nun auch noch lebenslange Immunität. Einen Vorteil aber hat Trump gegenüber Putin.

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          Zu den ganz wenigen und deshalb auffälligen Konstanten in Donald Trumps irrlichterndem Wirken als Präsident gehört, dass er den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht kritisiert. Darüber, mit welchen Mitteln Putin diesen Respekt erlangt hat, ist viel spekuliert worden. Sicher dürfte sein, dass der Russe in einer Position ist, um die Trump ihn beneidet:

          Er muss sich keinen freien Wahlen stellen, kann seine Amtszeit über die von der Verfassung vorgesehene Frist hinaus verlängern, braucht nicht zu befürchten, dass von ihm ins Amt gebrachte Richter zu seinen Ungunsten entscheiden. Und während Trump verurteilte Mitstreiter unbestritten begnadigen darf, kann er sich selbst nicht vor künftigen Problemen mit der Justiz schützen.

          Auch da hat es Putin besser: Sein stets folgsames Parlament hat russischen Präsidenten und ihren Familien gerade Immunität auf Lebenszeit verschafft. Es ist zwar noch nicht absehbar, ob und, falls ja, wann Putin einmal ehemaliger Präsident sein wird, aber man kann nicht vorsichtig genug sein. Aus diesem Grund setzt man Todeskommandos ja auch schon auf aussichtsreiche Oppositionspolitiker an, bevor sie mehrheitsfähig werden.

          In einem allerdings ist Trump gegenüber Putin im Vorteil: In Amerika kann er sich nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus aller Rechte sicher sein, die ein Rechtsstaat seinen Bürgern bietet. Ob Putins Immunitätsgesetz seinen Auszug aus dem Kreml überdauern würde, ist nicht garantiert.

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