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Wegen Rolle im Syrien-Krieg : Putin erhält venezolanischen Friedenspreis

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Ein „großer Anführer des Friedens“ im Syrien-Krieg, wie der venezolanische Präsident Nicolás Maduro findet: der russische Präsident Wladimir Putin Bild: dpa

Der erste Hugo-Chávez-Friedenspreis des Landes Venezuela geht an – Wladimir Putin. Damit solle Putins Rolle im syrischen Bürgerkrieg als „großer Anführer des Friedens“ gewürdigt werden, heißt es.

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          Der russische Präsident Wladimir Putin soll als erster Preisträger Venezuelas neuen Hugo-Chávez-Friedenspreis bekommen. Damit solle Putin für seine Rolle im syrischen Bürgerkrieg als „großer Anführer des Friedens" gewürdigt werden, sagte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Caracas.

          Russland gehört zu den wichtigsten Verbündeten des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Mit massiven Luftangriffen verhalf es ihm im Dezember zur Rückeroberung der strategisch wichtigen Stadt Aleppo im Norden Syriens.

          Der „Friedens- und Souveränitätspreis“ wurde im vergangenen Oktober ins Leben gerufen, als Reaktion auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an Juan Manuel Santos, den Präsidenten des Nachbarlandes Kolumbien.

          Es war zunächst unklar, wann die Auszeichnung verliehen werden soll und ob es ein Preisgeld gibt. Benannt wurde der Preis nach Maduros 2013 gestorbenem Amtsvorgänger Hugo Chávez, der in dem südamerikanischen Land eine sozialistisch geprägte „bolivarische Revolution“ ausgerufen hatte.

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