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Krisengebiete ohne Internet : Leben im Blackout

Proteste in Kaschmir: Die Region wurde vom Internetzugang gekappt. Bild: dpa

Regierungen in Asien blockieren immer häufiger das Internet, um den „sozialen Frieden“ zu wahren. Gleichzeitig werden Minderheiten auf diese Weise vom Diskurs ausgeschlossen.

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          Es brodelt an der Peripherie: Mehrere asiatische Länder sahen sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit sozialer Instabilität in Randgebieten konfrontiert, die von ethnischen und religiösen Minderheiten bewohnt werden. Das ist in den multikulturellen und multiethnischen Ländern nicht unbedingt neu. Aber die jeweiligen Zentralregierungen reagieren zunehmend mit den gleichen rigorosen Maßnahmen.

          Till Fähnders

          Politischer Korrespondent für Südostasien.

          Zur Vorbeugung oder im Zuge von Protesten blockieren sie das Internet, schränken die Kommunikation über die sozialen Netzwerke, die Mobiltelefone und das Festnetz ein. Dadurch sollen eine Ausweitung sozialer Unruhe sowie die Verbreitung von Falschnachrichten und Gerüchten eingedämmt werden. Doch die Menschen in den jeweiligen Gebieten werden auch ihrer Stimme beraubt.

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