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Straße von Hormuz : Sicheres Geleit

Amerikanische Kriegsschiffe auf dem Weg zur Straße von Hormuz Bild: REUTERS

Washington erhöht am Nadelöhr des Ölhandels seine militärische Präsenz. Dennoch bleibt die Anzahl entsendeter Kriegsschiffe weit unter der vom Verteidigungsministerium geforderten Stärke.

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          Der geplante Marineschutzeinsatz „Sentinel“ ist nach amerikanischen Maßstäben ein überschaubarer Einsatz – aber in der gegenwärtigen Situation ist unabsehbar, wie er sich auf den aufgeladenen Konflikt zwischen Iran und den Vereinigten Staaten auswirken wird. Der neue amerikanische Verteidigungsminister Mark Esper nannte bei seinem Amtsantritt in der vergangenen Woche den Konflikt mit Iran eine seiner „ersten Prioritäten“. Ziel des Einsatzes sei „Deeskalation durch Abschreckung“. Man wolle verhindern, dass es durch „unnötige Provokationen“ zu einem „unnötigen Konflikt“ komme.

          Christian Meier

          Redakteur in der Politik.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Die Operation wird geführt von Centcom, dem Zentralkommando der amerikanischen Streitkräfte, das für den Mittleren Osten zuständig ist und seinen Hauptsitz in Tampa in Florida hat. Centcom wolle maritime Sicherheit herstellen, eine sichere Schifffahrt ermöglichen und Spannungen beilegen – und zwar im Persischen Golf, in der Straße von Hormuz, am Bab al Mandab und im Golf von Oman, wie das Pentagon mitteilte. Washington werde gewährleisten, dass kommerzielle Schiffe, die unter amerikanischer Flagge fahren, sicher durch die Seewege des Mittleren Ostens kommen.

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