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Bandenkriminalität in Schweden : Ändert sich nun endlich etwas?

Polizisten am Tatort in Malmö, an dem zwei Jugendliche vor einer Pizzeria niedergeschossen wurden. Bild: AP

Weil in Malmö ein Jugendlicher durch Schüsse stirbt, diskutiert Schweden von neuem darüber, wie sich die Bandenkriminalität besser bekämpfen lässt.

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          Die Sicherheitsbehörden in Malmö sind bereit, ungewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Gewalt in den Griff zu bekommen. Während überall im Land über einen weiteren brutalen Mord in der südschwedischen Stadt diskutiert wird, haben sie am Dienstagnachmittag zwölf Kriminelle zu einem Treffen geladen. Es war die dritte Begegnung dieser Art, sie ist Teil eines Projekts im Kampf gegen die Schießereien in der Stadt. Die Kriminellen sollen die Botschaft der Sicherheitsbehörden in ihren Banden verbreiten: Legt die Waffen nieder, keine weiteren Toten. Bislang scheint sich der Erfolg aber in Grenzen zu halten.

          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Denn wieder erschüttert ein brutales Verbrechen das Königreich, wieder steht Malmö im Fokus. Wieder bekunden Politiker Trauer und Empörung. Und wieder die Frage: Ändert sich nun endlich etwas? Es war Samstagabend, als die Schüsse in Malmö fielen. Zwei 15 Jahre alte Jungen brachen vor einer Pizzeria zusammen. Der eine starb, der andere erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Fast gleichzeitig war eine heftige Explosion in der Stadt zu hören. Laut Ermittlern könnte sie der Ablenkung gedient haben. Als Motiv für die Schüsse vermuten sie Rivalitäten im Drogenhandel.

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