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Corona-Impfungen : Wie priorisieren andere Länder?

Ein Paar aus einer Seniorenresidenz in Tel Aviv mit seinen „Grünen Pässen“ am 24. Februar Bild: Reuters

Jedes Land handhabt die Impfreihenfolge anders. In Frankreich soll ein Bürgerrat mitreden, in Großbritannien ist man ohnehin vor der Zeit – und Israel muss es mit der Priorisierung nicht so genau nehmen.

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          Einen ungewöhnlichen Schritt, um Kritik an der Priorisierung in der Impfkampagne zu entkräften, hat der französische Präsident Emmanuel Macron gewählt. In Frankreich soll ein Bürgerrat aus 35 Personen Empfehlungen für die Impfkampagne vorlegen und sie kritisch begleiten. Ein Abschlussbericht soll bis zum Sommer fertig sein.

          Jochen Buchsteiner

          Politischer Korrespondent in London.

          Jochen Stahnke

          Politischer Korrespondent für Israel, die Palästinensergebiete und Jordanien mit Sitz in Tel Aviv.

          Michaela Wiegel

          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Die Idee der politischen Mitwirkung von Bürgern an der Durchführung der Impfkampagne reicht zurück bis in den November, als Macron die Bildung des Gremiums ankündigte. Damals stand allerdings noch die Idee im Vordergrund, das Vertrauen in die Impfstoffe zu stärken. Inzwischen wird aber viel heftiger über Fragen der Priorisierung und der Mangelverwaltung gestritten, etwa über den Verzicht auf die zweite Impfdosis.

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