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Matthias Rüb (rüb)

Deutsch-italienische Beziehung : Mehr Risiko als Chance

  • -Aktualisiert am

Lasst uns wieder Freunde sein: Außenminister Heiko Maas (re.) neben seinem italienischem Amtskollegen Luigi Di Maio nach einem gemeinsamen Gespräch in Berlin. Bild: dpa

Die Versöhnung Deutschlands mit dem von Corona geschwächten Italien könnte bald vorbei sein: Wenn die finanziellen Zusagen nicht bald spürbar das Leben verbessern, wittern Populisten wieder ihre Chance.

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          Die Rede von der Chance nach der Krise gehört längst zum guten Ton, wenn die Politik über die Folgen der Pandemie fabuliert. Dazu kommen allerlei kräftige Ausdrücke, mittels welcher die milliardenschweren Hilfspakete zur Abfederung der kommenden Rezession angepriesen werden. Offenbar glaubt man, der gewaltige Schuldenberg, den kommende Generationen werden abtragen müssen, schrumpfe vor den Augen der Bürger sogleich zusammen, wenn man diese nur das optimistische Blinzeln lehre.

          So auch im besonders stark vom Virus betroffenen Italien – wo das aus China eingeschleppte Virus zuerst in Europa grassierte. Schon Anfang März verhängte die Regierung in Rom für ganz Italien radikale Einschränkungen bei der Bewegungsfreiheit und der Wirtschaftstätigkeit. Erst nach knapp drei Monaten Dauer wurde die Ausgangssperre vollständig aufgehoben.

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