https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wie-griechenlands-tourismusminister-den-sommer-retten-will-16757109.html

Griechischer Tourismusminister : „Wir werden alles tun, um lokale Lockdowns zu vermeiden“

Junge Frauen am Peraia Strand in Thessaloniki Anfang Mai. Bild: Reuters

Griechenlands Tourismusminister Haris Theocharis will die Sommersaison in seinem Land retten. Wie kann das funktionieren? Ein Gespräch über Entspannung in Corona-Zeiten und Hygienestandards wie in Krankenhäusern.

          3 Min.

          Herr Minister, Ihr Regierungschef Kyriakos Mitsotakis sagt, die touristische Sommersaison in Griechenland könne bestenfalls im Juli beginnen. Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser beste Fall eintritt?

          Michael Martens
          Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Wien.

          Das hängt von einem sehr komplexen Plan zur Wiederbelebung des griechischen Tourismus ab. Zunächst geht es darum, alle hygienischen Bedingungen zu erfüllen. Also eine Umgebung zu schaffen, in der Menschen anreisen, ihren Urlaub bei uns verbringen und ebenso sicher wie problemlos wieder zurückreisen können. Wir sind im Tourismusministerium gerade dabei, unsere Diskussionen mit den medizinischen Fachleuten abzuschließen. In wenigen Tagen werden wir das Ergebnis unseren Partnern im Privatsektor, etwa Reisebüros, Reiseveranstaltern oder Hotels, zur Beratung vorlegen. Das ist ein umfassender Plan, der alle möglichen Maßnahmen umfasst: An Stränden, in Pools oder Frühstücksräumen, beim Bustransport. Da die Branche sehr viel Geld investieren muss, um all diese zusätzlichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln erfüllen zu können, wollen wir Abgaben und Steuern für die Branche so weit wie möglich senken.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Kaum Überreste: Nur wenige Gebeine der Schlacht von Waterloo konnten ausgegraben werden.

          Zermalmt für Zucker : Das grausige Ende der Gefallenen von Waterloo

          Bis heute fehlen die sterblichen Überreste der mehr als 20.000 Gefallenen von Waterloo. Forscher haben nun das zweihundert Jahre alte Rätsel um ihr Schicksal offenbar gelöst. Ihr Ergebnis schlägt auf den Magen.