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Türkische Piloten im Exil : „Die leben hier in Freiheit und unterstützen einen Diktator“

Säuberungen halten bis heute an: Soldaten sichern den Taksim-Platz in Istanbul am 16. Juli 2016. Bild: AP

Nach dem Putschversuch in der Türkei wurden viele Soldaten verfolgt. Drei Piloten haben in Deutschland Asyl bekommen. Sie fühlen sich wohl, sind gut integriert. Doch einer von ihnen hofft weiter auf eine Heimkehr.

          5 Min.

          Schon mit 14 Jahren ging er auf die Militärhochschule, wurde später Pilot der türkischen Armee, erhielt Auszeichnungen, kam ins Ausland, irgendwann auch als Teil der Nato-Streitkräfte im rheinland-pfälzischen Ramstein. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 aber wurde ihm vorgeworfen, ein Terrorist zu sein. Kollegen, Freunde und Verwandte kamen ins Gefängnis. Seitdem lebt er als Flüchtling in Deutschland. „Wir haben alles verloren“, sagt Emin, „aber wir hatten das große Glück, dass wir mit unseren Familien schon hier waren.“

          Julian Staib

          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Aus Angst vor einer Verfolgung durch den türkischen Staat will er seinen wahren Namen nicht in der Zeitung lesen. Das gilt auch für die anderen beiden früheren Piloten, die an diesem Sommertag neben ihm unter einem großen Ahornbaum sitzen, irgendwo in einem Biergarten in Rheinland-Pfalz.

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