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EU berät über Sanktionen : Was geschieht, wenn Moskau in die Ukraine einfällt

Annalena Baerbock beim Außenministertreffen der EU am 24. Januar in Brüssel Bild: Imago

Die Europäer ringen um einen Katalog von Sanktionen gegen Russland. Auch der härteste Knüppel liegt noch auf dem Tisch. Doch der sei nicht immer die intelligenteste Lösung, sagt Deutschlands Außenministerin Baerbock.

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          Einfach ist die Abstimmung über mögliche Sanktionen gegen Russland nicht, weder innerhalb der Europäischen Union noch zwischen ihr und den Vereinigten Staaten. Der amerikanische Präsident Joe Biden gewährte vorige Woche einen Einblick, als er mit loser Zunge erzählte, bei einem nur „geringen Eindringen“ Russlands in die Ukraine würde man über die angemessene Antwort streiten, während Moskau bei einer Invasion mit hohen Kosten rechnen müsse.

          Thomas Gutschker
          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Das war so gewiss nicht für die Öffentlichkeit gedacht; das Weiße Haus verbrachte seither viel Zeit damit, den Kommentar zu entschärfen. Am Montag ging die interne Debatte weiter. In Brüssel berieten die EU-Außenminister, die Ukraine war ihr wichtigstes Thema. Am Nachmittag schaltete sich der amerikanische Außenminister Antony Blinken per Video aus Washington zu.

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