https://www.faz.net/-gpf-9grkw

Vorbild Schanghai : Wie China die Armut bekämpfen will

Im Bergdorf Mengwaiba in der Provinz Yunnan gibt es jetzt einen Kindergarten. Bild: Friederike Böge

Bis 2020 will Xi Jinping die Armut in seinem Land überwinden. Was den letzten 30 Millionen Abgehängten fehlt und wie ein deutscher Entwicklungshelfer versucht, das Leben der Bauern zu verbessern – ein Ortsbesuch im Westen Chinas.

          6 Min.

          Sieben Stunden dauert die Anreise von der Hauptstadt Peking in das Armenhaus Chinas. Das Flugzeug landet in Dehong, einem hübschen Distriktstädtchen unweit der Grenze zu Burma. Auf den Hügeln thronen buddhistische Tempel. Menschen in folkloristischen Kleidern bespaßen Touristen. Doch je weiter der Wagen der Hilfsorganisation Humana People To People die kurvigen Bergstraßen emporklimmt, desto karger sind die Dörfer.

          Friederike Böge
          Politische Korrespondentin für China, Nordkorea und die Mongolei.

          Landesdirektor Michael Hermann rattert Armutsstatistiken herunter. Rund 30 Millionen Menschen in China gelten noch immer als arm, haben umgerechnet nicht mehr als 1,15 Euro am Tag zur Verfügung. Mehr als zehn Prozent davon leben in der Provinz Yunnan, die „so groß ist wie Deutschland und Dänemark zusammen“. Sie leben in den Bergen und gehören meist einer ethnischen Minderheit an.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Die HMS Defender bei ihrer Ankunft im Hafen von Odessa am 18. Juni

          Vorfall im Schwarzen Meer : Wollte die Royal Navy Russland provozieren?

          In Großbritannien verstärkt sich der Eindruck, dass die Royal Navy im Schwarzen Meer ein Zeichen setzen wollte. Moskau droht für Wiederholungen mit Bombenangriffen „nicht einfach in den Kurs, sondern auf das Ziel“.

          Probleme des DFB-Teams : Höggschde Fahrigkeit

          Der Unterschied zur WM 2018, als Deutschland krachend vom hohen Ross fiel, besteht in erster Linie darin, dass sich „die Mannschaft“ nun wehrte. Das Grundproblem aber hat sich nicht verändert.