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Corona-Pandemie weltweit : So viele Neuinfektionen wie noch nie

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Schulkinder in Buenos Aires: Angesichts der zweiten Corona-Welle in Argentinien sollen Schulen und Kindergärten bis Ende April schließen. Bild: dpa

Innerhalb einer Woche sind weltweit 5,2 Millionen neue Infektionsfälle registriert worden – ein neuer Rekordwert. WHO-Fachleute sind auch besorgt über die vielen Krankenhauseinweisungen von 25- bis 59-Jährigen.

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          Innerhalb einer Woche sind weltweit so viele neue Corona-Infektionen gemeldet worden wie nie zuvor. Es waren 5,2 Millionen neue Fälle. Das sei der achte wöchentliche Anstieg in Folge, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag in Genf. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg auf Wochenbasis zum fünften Mal in Folge. „Es hat neun Monate gedauert, bis wir eine Million Tote erreicht haben, vier Monate, bis es zwei Millionen waren, und drei Monate, bis es drei Millionen waren“, sagte Tedros.

          Die Fachleute seien besonders besorgt über den Anstieg von Corona-Infektionen und Krankenhauseinweisungen unter 25- bis 59-Jährigen. Das sei womöglich auf die ansteckenderen Varianten zurückzuführen und die Tatsache, dass in diesen Altersgruppen mehr soziale Kontakte stattfänden, so Tedros.

          Die Pandemie könne innerhalb weniger Monate unter Kontrolle gebracht werden, sagte Tedros. Dafür müssten aber alle Maßnahmen konsequent und in aller Welt eingesetzt werden. Zu ihnen gehörten Schutzmaßnahmen wie Händewaschen, Abstand halten und Masken tragen, aber auch das Impfen. Die WHO sprach sich indes gegen einen obligatorischen Nachweis von Corona-Impfungen bei grenzüberschreitenden Reisen aus. Zur Begründung hieß es, es gebe bisher nur begrenzte Erkenntnisse darüber, ob eine Impfung auch die Gefahr senke, andere anzustecken. Außerdem würde die Nachweispflicht Ungerechtigkeiten beim Reisen verstärken. Vor allem wohlhabende Länder haben bereits Millionen von Menschen geimpft, während viele ärmere Länder noch auf Impfstoffe warten.

          Die WHO ruft reiche Staaten immer wieder dazu auf, mehr Impfstoff an ärmere Länder abzugeben. In vielen reichen Ländern habe schon jeder vierte Bürger eine erste Impfdosis erhalten, in Ländern mit niedrigen Einkommen nur jeder 500ste.

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